Kompromiss um Loss and Damage Fonds: übermäßiger Einfluss der reichen Länder

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Bei Beratungen auf Beamtenebene habe sich Teilnehmer:innen aus aller Welt auf ein provisorisches Rahmenwerk für einen Loss and Damage Fonds geeinigt. Die sich entwickelnden Länder haben das Zugeständnis gemacht, dass der Fonds zunächst bei der Weltbank angesiedelt werden soll. Das kann den reichen Ländern, die die Weltbank kontrollieren, insbesondere den USA, übermäßigen Einfluss auf den Fonds ermöglichen. Die USA drängen auch darauf, dass Beiträge zum Fonds freiwillig sein sollen.
Der Fonds ist ein Mechanismus, durch den Länder, die am meisten zur globalen Erhitzung beigetragen haben, denen helfen sollen, die am schlimmsten von den Folgen betroffen sind. Die prinzipielle Einigung einen solchen Fonds zu errichten, geschah beim letzten Klimagipfel COP27. Bei der COP28 soll eine Einigung über seine konkrete Gestalt erzielt werden. Verschiedene Beamte warnen, dass ihre Regierungen dem Kompromiss möglicherweise nicht zustimmen würden, was weitere Verhandlungen notwendig machen würde.



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