Online Vortragsreihe: Climate Changes Health

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Hat die Klimakrise bereits Auswirkungen auf unsere Gesundheit und die unserer Patient*innen? Worauf sollte sich das Gesundheitssystem in den kommenden Jahren noch vorbereiten? Sind Klimaschutzmaßnahmen nur eine Schikane oder können wir Gesundheit erhalten, Krankheit vorbeugen und so auch das Klima schützen? Mit diesen Fragen rund um die Klimakrise und Gesundheit und mehr beschäftigt sich die Online-Vortragsreihe „CLIMATE CHANGE(S) HEALTH“.

Registrierung: https://amsa.at/climatechangeshealth/

11.03.2021 18:00

Klimakrise: Auswirkungen in Österreich

Klimawandel: Auswirkungen in Österreich
Dr. Rosmarie de Wit
Atmosphärenphysikerin
ZAMG – Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

Systemversagen Klimawandel – Gesundheitssystem mitten drin?
Dr.med.univ. Heinz Fuchsig
Arbeits- und Umweltmediziner, Umweltreferent der ÖÄK

25.03.2021 18:30

Nachhaltige Ernährung & Gesundheit

Warum sollen wir unser Essen nachhaltiger gestalten?
Ass.Prof.Dr. Petra Rust
Studienprogrammleitung der Ernährungswissenschaft,
Department für Ernährungswissenschaft, Universität Wien

Umweltschutz durch Ernährung
cand.med. Lorenz Bodner
Medizinische Universität Wien

Nachhaltige Ernährung und chronische Krankheiten
cand.med. Yannik Loyoddin
Medizinische Universität Wien

08.04.2021 18:30

Mobilität & Gesundheit

Verkehrsinfrastrukturen für ein gesundes und klimafreundliches Leben
Dipl.-Ing. Dr.techn. Harald Frey
Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik, Institut für Verkehrswissenschaften, Technische Universität Wien

Das “Triple Benefit Principle”
Dr.med.univ. Klaus Renoldner, MSc.
Paracelsus Medizinische Universität Salzburg, Modul University Vienna, FH Joanneum

15.04.2021 18:30

Krankheitserreger & Überträger

Global Change – Einfluss auf Krankheitserreger und Vektoren
Priv.-Doz., Dr.rer.nat. Hans-Peter Fuehrer
Institut für Parasitologie, Veterinärmedizinische Universität Wien

22.04.2021 18:30

Luftschadstoffe & Pollen

Dieselpartikel – Auswirkungen auf Mensch und Klima
Dr.med.univ. Heinz Fuchsig
Arbeits- und Umweltmediziner, Umweltreferent der ÖÄK

Der Einfluss von Luftverschmutzung auf Pollenallergiker
Dr.med.univ. Markus Berger
Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation,
HNO-Klinik, Medizinische Universität Wien

29.04.2021 18:30

Hitze – Stress & Sterblichkeit

Hitze und Leistungsfähigkeit
MMag. Judith Haudum, MSc.
Sportwissenschaftlerin und Diätologin,
sportnutrix, Olympiazentrum Salzburg

Auswirkung von Hitze auf Sterblichkeit
Priv.-Doz. Dr.med.univ. Hanns Moshammer
Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin, Zentrum für Public Health, Medizinische Universität Wien

06.05.2021 18:30

Psychische Folgen & Hoffnung durch Handeln

Psychische Folgen des Klimawandels
Dr.med.univ. Sandra Weipert
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeutin

Klimaresilienz – Hoffnung durch Handeln
Anna Pribil, MSc.
Psychologin & Eco-Consultan

Wir haben eine neue Adresse

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Vielleicht ist es euch gar nicht aufgefallen, aber ihr seid gerade auf die neue Web-Adresse von S4F Austria umgeleitet worden: at.scientists4future.org. Damit sind wir mit unserer Webseite unter das Dach von S4F International gekommen, was viele Synergien bringt. Wir arbeiten derzeit vor allem eng mit unseren deutschen Freund*innen auf de.scientists4future.org zusammen, gestalten aber unsere Inhalte weiterhin unabhängig. Viele Neuerungen sind geplant. Vorerst gibt es schon einen Kalender. Mehr demnächst.

Wahnsinn! Mehr als 90 Teilnehmer*innen!

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Wir bedanken uns bei allen interessierten Teilnehmer*innen bei unserem heutigen großen Treffen der Scientists for Future Austria. Es waren so viele, dass wir gar nicht alle zeigen können:

Es gab so viel Interesse an Mitarbeit und den Arbeitsgruppen, dass wir als Koordinationsteam sehr überwältig sind. Wir freuen uns schon sehr auf das kommenden Jahr und auf zahlreiche neue und spannende Projekte mit euch!

Damit gehen wir auch in die verdiente Weihnachtspause und wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!



Nice to know: CO2 Bilanz des Zoom-Calls

Wir hatten uns am Ende des Treffens noch Gedanken zu dessen CO2 Bilanz gemacht. Dabei hängt die Bilanz von mehreren Faktoren ab.

Einerseits ist der Energiemix für den Strom wichtig. In Österreich werden 73.1% aus Wasserkraft und anderen erneuerbaren Quellen erzeugt [Eurostat2018]. Jedoch ist der effektive Mix von Uhrzeit,  Standort und Anbieter abhängig.

Weiters gehen die anteiligen Produktionskosten für das Endgerät und die Infrastruktur ein. Je größer der PC, desto schlechter die CO2 Bilanz. Ref. [Berners-Lee2020] gibt den effektiven Ausstoß eines Zoom Calls durch Stromverbrauch und Infrastruktur mit 2 gCO2/h für ein 13” MacBook Pro und 50 gCO2/h für einen Desktop mit Bildschirm an.

Allerdings enthält der Strommix in Großbritannien (welches die Basis der Angaben im Buch darstellt) nur 30.9% Strom aus erneuerbaren Quellen [Eurostat2018]. Wenn wir das berücksichtigen, kommen wir auf 0.78 gCO2/h für den 13” Laptop und auf 19.46 gCO2/h für den PC.

Dazu kommen die Herstellungskosten des Endgeräts. Hierzu nehmen wir als Anhaltspunkt 630 kgCO2 für ein 16” MacBook Pro heran – ein Mittelwert zwischen PCs und kleineren Laptops. Bei einer geschätzten Nutzungsdauer von 5 Jahren und 8 h/Tag ergibt das 43 gCO2/h. Für einen 90-minütigen Zoom Call mit 97 Teilnehmern erhalten wir somit gemittelt 7.73 kgCO2. (Ohne Herstellungskosten 1.47 kgCO2).

Zum Vergleich: Wären die 97 Teilnehmern jeweils 5 km mit der U-Bahn gekommen (68 gCO2/Pkm), ergäbe das 33 kg. Der Zoom Call spart also realistisch ¾ des CO2 Ausstoßes.

Referenzen:
[Eurostat2018]: Eurostat ‘Share of energy from renewable sources, in gross electricity consumption, 2004-2018, available online.
[Berners-Lee2020]: M. Berners-Lee, ‘How bad are bananas? The carbon footprint of everything’, revised 2020 edition, Profile Books UK.

Heute: offenes, nationales Treffen

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Wir laden heute um 17 Uhr zum ersten offenen und nationalen Treffen der Scientists for Future Österreich ein.

Nachdem nun der Förderverein gegründet ist, arbeitet das interimistische Koordinationsteam an einem ersten Vorschlag zur Struktur von S4F AT. Für eine effektive Arbeit wird es aber verschiedenste Arbeitsgruppen benötigen. Hierzu möchten wir das Treffen nutzen um motivierte Personen zu finden, die S4F weiter gestalten wollen.

Agenda:
▪ Vorstellung Scientists for Future
▪ Vorschlag der S4F-Strukturen und Organe
▪ Mitarbeit in Arbeitsgruppen, Regionalgruppen oder dem Koordinationsteam

Ein erste Entwurf für ein mögliches Organigramm:

Wir sind sehr gespannt auf eure Ideen und Feedback.

5 Jahre Paris: Appell der Wissenschaft

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5 Jahre ist es her, seit sich die Weltgemeinschaft in Paris zu einem Abkommen durch gerungen hat. Die Zeit rinnt uns davon, das Ruder herumzureißen.
Hier geht es direkt zum Appell und zur Unterschrift.

Wo stehen wir heute und stimmt der Kurs?
S4F Österreich hat dazu gemeinsam mit dem Climate Change Centre Austria, der Allianz Nachhaltige Universitäten und dem Uninetz-Projekt eine Stellungnahme ausgearbeitet. Darin wird klar festgehalten, dass auch Österreich weit davon entfernt ist, Vorreiter im Klimaschutz zu sein und unverzüglich wirksame Maßnahmen setzen muss, um seinen Beitrag zum 1,5° Ziel erfüllen zu können. Die Verfasser*innen fordern daher „einen nationalen Schulterschluss, ähnlich jenem in der Nuklearpolitik, der Klimaschutz an die Spitze der politischen Priorität in Österreich stellt und einen Fahrplan zur Klimaneutralität festlegt und umsetzt, der über Regierungswechsel hinweg Bestand hat“ und rufen dazu auf diesen gemeinsamen Appell hier zu unterzeichnen.

Open Your Course 4 Climate Crisis– OC4CC 2020

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Die Open Your Course 4 Climate Change findet vom 23. bis 27. November 2020 statt. Es wird regionales, nationales sowie deutschsprachiges Programm geben. Für weitere Informationen, Links und Folien hier.

Bei der Open Your Course 4 Climate Change geht es darum Lehrende und Studierende aber auch die Verantwortung der Hochschulen für das Thema Klimawandel und Nachhaltigeit zu fördern und die Betroffenheit für jeden einzelnen aufzuzeigen. Die Hochschulen werden aufgefordert Ihre Lehrenden zu aktivieren. Diese sollen in der Woche vom 23. bis 27. November in Ihren stattfindenden Lehrveranstaltungen das Thema Nachhaltigkeit und Klimawandel fachspezifisch einfügen. Die Länge des Inputs ist freiwählbar und wird durch Materialienvon uns unterstützt. Diese Folien werden auf den oberen Links zum Herunterladen sein. Lehrende die über Ihre schon stattfindenden Vorlesungen hinaus Programm in Form von Vorlesungen, Vorträgen oder Workshops einbringen wollen sind herzlich willkommen.

Das Endziel dieser Aktion wäre das alle Studierenden in Ihrem Studium Kontakt mit den Nachhaltigkeitsthemen haben sowie Ihre Betroffenheit hergestellt ist und Sie sich auf Ihre Zukunft vorbereitet fühlen.

Ein Beispiel für regionales Programm ist die Sustainability Week in Salzburg. Hier geht es zu den Links zum Programm.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert

Lectures for Future beim ORF

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Anfang Oktober startete zum 3. Mal die von den Scientists for Future initiierte Vorlesungsreihe Lectures for Future. In diesem Jahr nehmen bereits zehn österreichische Hochschulen teil. Viele der Lectures werden als öffentliche Online-Vorträge angeboten und sind für alle Interessierten offen!

Auch der ORF hat von den Lectures for Future berichtet. Hier die Beiträge zum Nachlesen und Nachhören.

Scientists4Future Salzburg trifft Bundesministerin Gewessler

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Vertreter*innen der Scientists4Future Salzburg (links nach rechts) Lutz Dorsch (FH), Lara Leik (PLUS), Wolfgang Gratzer (Mozarteum), Daniela Molzbichler (FH) und Franz Kok (PLUS) übergaben die Stellunganhme an Bundesumweltministerin Leonore Gewessler

Gestern trafen sich Frau Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie Gewessler mit einigen Vertreter*innen der Scientists4Future Salzburg. Die Vertreter*innen der FH, Mozarteum, PLUS sowie stellvertretend für die PH, überreichten der Ministerin die Stellungnahme zur Dringlichkeit des politischen Handelns. Frau Ministerin betonte es sei immens wichtig, dass sich die Wissenschaft in den gesellschaftlichen Diskurs einmische und sie das Engagement der Wissenschaftler*innen sehr wertschätze. Vor allem lobte Frau Gewessler, dass Vertreter*innen von allen Hochschulen Salzburg vertreten seien und die Interdisziplinarität der Regionalgruppe Salzburg.
Neben dem Thema der Regionalstadtbahn wurde auch thematisiert, wie wichtig es sei das Bund, Stadt und Länder zusammenarbeiten, um einen maximalen Erfolg Bei der Bekämpfung der Klimakrise zu erzielen.


Interessierte Wissenschafter*innen sind eingeladen die Arbeit von Scientists4Future für eine wissenschaftsbasierte Klimapolitik mit Ihrer Eintragung oder Ihrem Engagement zu unterstützen!

Weiter Informationen: www.scientists4future.at   

Kontakt:

6. Weltweiter Streik und Treffpunkte der RGs

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Großstreik inmitten einer Pandemie?
Abstand einhalten, Klimaziele auch! 

Wir sind uns der derzeitigen Situation und unserer Verantwortung bewusst, deshalb ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend sowie alle regionalen Maßnahmen einzuhalten. 

Die Dringlichkeit der Klima-, Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitskrise muss sofort angegangen werden. Jeder Tag, an dem nicht gehandelt wird, kostet auch Leben und daher unterstützen wir die FridaysForFuture bei Ihrem Protest auf der Straße zum 6. weltweiten Klimastreik mit dem Thema #fighteverycrisis

Machen wir gemeinsam Wissenschaftskommunikation auf der Straße! Drucken Sie sich z.B. die Experten- oder Faktenschildern aus – jetzt neu auch mit tollen Visualisierungen. Auch durch das Tragen des Logos  (nach Österreich bzw RG suchen) oder der S4F Shirts könnt ihr Präsenz zeigen und findet euch zusätzlich zu den S4F Treffpunkten leichter. 

Wir hoffen, wir sehen uns am 25.09. auf der Straße. Für das Klima, für uns alle, für die Kinder, für die Zukunft. Mit Maske, mit Weltbewusstsein, mit Fakten. #fighteverycrisis

Treffpunkte der Regionalgruppen im Überblick:
Auch auf weiße T-Shirts mit S4F Logo achten!

Wien: 11:30 Uhr, am Christian-Broda-Platz (vor der Hofer Filiale)
Salzburg: 15:00 Uhr, an der Sissi Statue am Hauptbahnhof
Linz: 14:00 Uhr, am Alten Rathaus (Hauptplatz)
Innsbruck: 12:00 Uhr, am Landhausplatz
Graz: 14:00 Uhr, am Brunnen vor der Oper