Nur nicht hinaufschauen! Wie umgehen mit Wissenschaftsleugnung?
von Martin Auer und Ines Clarissa Schuster

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Die Autorinnen des Buchs Science Denial: Why It Happens and What to Do About It1 haben kürzlich in The Conversation über „Fünf Mythen, die die Ablehnung von wissenschaftlichen Erkenntnissen befeuern“2 geschrieben. Anlass dazu war der Film „Don’t look Up“ mit Leonardo di Caprio und Jennifer Lawrence, der eindeutig eine Allegorie auf die Leugnung des Klimawandels ist. „Nur nicht hinaufschauen! Wie umgehen mit Wissenschaftsleugnung?
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IPCC Arbeitsgruppe II: Das Zeitfenster für 1,5°C schließt sich schnell. Über drei Milliarden Menschen sind durch die Folgen des Klimawandels besonders verwundbar
von Martin Auer

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Am 28. Februar 2022 wurde Teil 2 des 6. Sachstandsberichts des Weltklimarats (IPCC) veröffentlicht: „Klimawandel 2022: Folgen, Anpassung und Verwundbarkeit“. Das Climate Change Centre Austria (CCCA) lud aus diesem Anlass zu einer Pressekonferenz ein. Teil 1 kam letzten Sommer heraus.

Der Bericht der Arbeitsgruppe II wurde von 270 Autor*innen aus 67 Ländern verfasst und beinhaltet mehr als 34.000 wissenschaftliche Zitate, erklärte Prof. Harald Rieder, Vorstand des CCCA: Der Bericht zeigt, dass sowohl die Schwere des Klimawandels als auch die Risiken und Folgen direkt von den mittel- und kurzfristigen Maßnahmen im Bereich Klimaschutz und Anpassung abhängen, und dass unser Handeln im nächsten Jahrzehnt ganz entscheidend ist. Drei der am Bericht beteiligten Wissenschaftler*innen waren bei der Pressekonferenz anwesend und gaben einen Überblick über den Inhalt des Berichts.

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Die Gefahr einer nuklearen Katastrophe in der Ukraine
von Martin Auer

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Am 27. Februar, dem vierten Tag der russischen Invasion in der Ukraine, hat der Generaldirektor der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) bekanntgegeben, dass eine Lagerstätte für leicht oder mittel radioaktiven Abfall in Kiew von einem Geschoss getroffen wurde. Das Gebäude sei aber nicht beschädigt und es gäbe keine Hinweise auf Austritt von Radioaktivität. Die staatliche Nuklearüberwachungsbehörde hatte gemeldet, dass sie das Strahlungsüberwachungssystem wieder in Gang setzen konnte, nachdem das Personal die Nacht in Schutzräumen hatte verbringen müssen.

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von Martin Auer
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Klimaschutz in die Verfassung – Wie uns ein Grundrecht auf Klimaschutz gegen Untätigkeit des Staates helfen kann
von Martin Auer und Leonore Theuer

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Seit über 400 Tagen hat Österreich keine gesetzliche Beschränkung für Treibhausgas-Emissionen. Formell ist das Bundesgesetz zur Einhaltung von Höchstmengen von Treibhausgasemissionen und zur Erarbeitung von wirksamen Maßnahmen zum Klimaschutz (Klimaschutzgesetz – KSG) aus dem Jahr 2011 noch in Kraft, jedoch hat die Festlegung der jährlichen Höchstmengen an Treibhausgasemissionen mit Ablauf des Jahres 2020 geendet, sodass dieses Gesetz „inhaltsleer“ geworden ist.

Gegen diesen Zustand kann man zwar protestieren, aber es gibt derzeit in Österreich keine Möglichkeit, gegen Säumnisse wie diese rechtlich vorzugehen. Ein Grundrecht auf Klimaschutz in der Verfassung könnte Abhilfe schaffen. Klimaschutz in der Verfassung zu verankern, war und ist eine der Forderungen des Klimavolksbegehrens, das von 380.590 ÖsterreicherInnen unterstützt wurde.

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Wiener Vorlesungen: Verena Winiwarter über Demokratie und Rechtsstaat als Voraussetzungen für nachhaltige Entwicklung

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Aufzeichnung der Wiener Vorlesung vom 3. Februar im Radiokulturhaus.
Wie wir eine klimagerechte Gesellschaft erreichen können, welche Rolle dabei Rechtsstaat und Demokratie für nachhaltige Entwicklung spielen, darüber spricht die Umwelthistorikerin Verena Winiwarter in diesem Vortrag. Im Anschluss daran diskutiert sie mit Altbügermeister Michael Häupl, der ja auch studierter Biologe ist.
Einleitung: Veronica Kaup-Hasler, Stadträtin für Kultur und Wissenschaft.

Univ.-Prof. Ing. Dr. phil. Verena Winiwarter ist Professorin für Umweltgeschichte am Institut für Soziale Ökologie der Universität für Bodenkulturin Wien und Mitglied des Fachkollegiums der Scientists for Future Österreich.

Sie wurde 2014 vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zur Wissenschaftlerin des Jahres 2013 gewählt, erhielt 2019 das Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten, 2019 das Ehrendoktorat der Universität Aalborg und 2019 den Preis der Stadt Wien für Geistes-, Kultur, Sozial- und Rechtswissenschaften.



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IUFE – Ein Think Tank zur Förderung der UNO-Nachhaltigkeitsziele
von Ines Clarissa Schuster

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Nach dem Bericht über die Umsetzung der UNO-Nachhaltigkeitsziele in Kremsmünster sind wir bei CELSIUS neugierig auf ähnliche Projekte geworden, die Gemeinden bei Ihrer Wende zur Nachhaltigkeit unter die Arme greifen. Aus diesem Grund hat Ines Schuster von CELSIUS Florian Leregger, den Geschäftsführer des IUFE – Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung getroffen. Das IUFE arbeitet laut Eigendefinition als Think Tank im Sinne der nachhaltigen Entwicklung entlang der Sustainable Development Goals (SDGs). Zu den elementaren Aufgaben gehören die Wissensvermittlung sowie Bildungs- und Kommunikationsarbeit in den Bereichen der Nachhaltigkeit, des Umweltschutzes, der Friedenssicherung sowie der Entwicklungszusammenarbeit und -politik.

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von Ines Clarissa Schuster
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Biodiversität: Wie steht es um die Vielfalt?
von Martin Auer

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Das Artensterben geht heute mindestens zehn bis hundert Mal so schnell vor sich wie in den letzten 10 Millionen Jahren. Es ist vor allem die Veränderung der Land- bzw. Meernutzung, die die Biodiversität auf unserem Planeten schädigt, also die Ausweitung der Landwirtschaft, die Abholzung von Wäldern, das Wachstum von Städten und Infrastruktur. An zweiter Stelle steht die direkte Ausbeutung der Ökosysteme, wie z.B. die Überfischung der Meere. Erst an dritter Stelle folgt der Klimawandel. Weitere Treiber sind Verschmutzung und Invasive gebietsfremde Arten.

Was ist Biodiversität?

Biodiversität ist die Diversität des Lebens auf verschiedenen Ebenen: genetische Diversität, Diversität von Populationen (z.B. verschiedene lokale Varianten von Leoparden), Diversität der Arten (z.B. alle die verschiedenen Spezies von Katzenartigen). Über den globalen Stand der Biodiversität gibt die IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services – Zwischenstaatliche Plattform für Biodiversität und Ökosystemleistungen) Auskunft in ihrem jüngsten Bericht1.

Was tut die Natur für uns?

Die lebendige Natur ist unsere Lebensgrundlage. Sie bietet uns Lebensraum, sie versorgt uns mit materiellen und spirituellen Gütern. Drei Viertel unserer Nahrungspflanzen profitieren von tierischer Bestäubung und 35 Prozent sind vollständig von tierischer Bestäubung abhängig. 60 Prozent der CO2-Emissionen, die wir verursachen, werden von natürlichen Ökosystemen an Land und in den Ozeanen aufgenommen. Mehr als zwei Milliarden Menschen brauchen Feuerholz für ihren täglichen Energiebedarf, rund vier Milliarden Menschen sind auf natürliche Medizin angewiesen. Die lebendige Natur trägt auch zu den nicht-materiellen Aspekten der Lebensqualität bei, sie bietet Inspiration, körperliche und seelische Erholung, und viele Menschen beziehen aus ihrer natürlichen Umgebung ihre Identität.

Beiträge der Natur für die Menschen (Quelle: IPBES)
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von Martin Auer
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S4F-Pressekonferenz „Sackgasse Stadtstraße“: Es gibt Alternativen

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Vier Expert:innen haben bei einer Pressekonferenz der Scientists for Future Wien am 9. 2. 2022 Alternativen zum verfahrenen Projekt „Stadtstraße Aspern“ aufgezeigt: Univ. Prof Sigrid Stagl, Ökonomin an der TU und Mitglied des Klimarats der Stadt Wien, Dr. Pau Pfaffenbichler vom Institut für Verkehrswesen an der Boku, DI Barbara Laa vom Institut für Verkehrswissenschaften an der TU Wien und Andreas Bernögger, M.Sc. vom future.lab der TU Wien.

Sackgasse Stadtstraße - Ein Ausweg ist möglich

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Sackgasse „Stadtstraße“ – Ein Ausweg ist möglich
Stellungnahme von S4F-Wien

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Die geplante „Stadtstraße Aspern“ im 22. Wiener Gemeindebezirk (Donaustadt) ist Teil eines größeren Verkehrskonzeptes. Gemeinsam mit der S1-Spange Aspern sollte sie die S1 mit der A23 verbinden1. Obgleich es sich formell um eine „Stadtstraße“ handelt, ist sie in den Dimensionen und als Verbindung von einer Autobahn und einer Schnellstraße geplant. Außerdem wurde bei der Planung davon ausgegangen, dass der Motorisierungsgrad auf über 400 PKW/1000EW steigt.

Die Rahmenbedingungen haben sich fundamental geändert:

Die „Stadtstraße“ wird bereits seit Jahrzehnten geplant. Das UVP-Verfahren wurde 2014 gestartet. Seither haben sich grundlegende Faktoren geändert weshalb auch die zugrunde-liegenden UVP‘s in Frage gestellt werden müssen.

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Stellungnahme von S4F-Wien“
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Als Scientist for Future machst du den Unterschied in der Klimadebatte
von Markus Palzer-Khomenko

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Scientists for Future reagieren auf die historisch beispiellose Klima-, Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitskrise, welche die Menschheit vor globale Herausforderungen stellt.“

Dieser Satz steht gleich zu Beginn der Charta der Scientists for Future, die 2019 von mehr als 27.000 Wissenschaftler:innen überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum unterzeichnet wurde. Und ja, die Krise der wir uns gegenübersehen ist tatsächlich beispiellos in unserer Geschichte. Und es sind keine apokalyptischen Schwarzseher, die das sagen, sondern die besten Köpfe unserer Zeit.

Die Diagnose ist klar, aber wie sieht die Therapie aus? Die gibt es zwar, nur ist der Patient leider ein sturer Geselle und weigert sich, das eigene, liebgewonnene Leben umzukrempeln. Stattdessen zieht er lieber alle Register, um sich irgendwie vorbeizumogeln. Besonders verlockend ist es dabei natürlich, dem behandelnden Arzt kurzerhand die Expertise abzusprechen. Der Arzt ist in dem Fall die Wissenschaft, die Klimawissenschaft um genau zu sein, die durch das IPCC, eine Einrichtung der Vereinten Nationen, zusammengefasst wird. Und der Patient, das ist die Gesellschaft.

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von Markus Palzer-Khomenko
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