Klimanotstand: 14.000 Wissenschaftler*innen weltweit warnen vor unermesslichem Leid
Es ist weiterhin möglich, sich dem Appell anzuschließen

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Am 28. Juli haben fast 14.000 Wissenschaftler*innen aus über 150 Ländern – darunter auch Österreich – gemeinsam mit den Autor*innen Ripple, Wolf et al. die Welt erneut vor dem Klimanotstand gewarnt. Sie haben damit die dringende Warnung von 2019 wiederholt, der sich damals mehr als 11.000 Wissenschaftler*innen anschlossen. Seither haben weitere 2.800 den Artikel als Mitautor*innen unterschrieben. Dies ist keine gewöhnliche Unterschriftensammlung: Alle Unterzeichneten sind nachweislich einer Universität oder einem wissenschaftlichen Institut verbunden. Wissenschaftler*innen aller Disziplinen, die sich der Warnung anschließen wollen, können das hier tun: https://scientistswarning.forestry.oregonstate.edu/.

​Übersetzung der Kurzfassung

(https://scientistswarning.forestry.oregonstate.edu/):

​Alliance of World Scientists​
Warnung der Wissenschaftler*innen der Welt vor einem Klimanotfall

William J. Ripple, Christopher Wolf, Thomas M. Newsome, Phoebe Barnard, William R. Moomaw und 13,925 Wissenschaftler*innen aus 158 Ländern

Wir Wissenschaftler*innen haben die moralische Pflicht, die Menschheit vor jeglicher katastrophalen Bedrohung eindeutig zu warnen. In diesem Artikel präsentieren wir graphisch eine Reihe von Vitalparametern des Klimawandels während der letzten 40 Jahre. Die Ergebnisse zeigen, dass die Treibhausgasemissionen immer noch steigen, mit immer schädlicheren Auswirkungen. Mit wenigen Ausnahmen haben wir es verfehlt, dieses Problem in Angriff zu nehmen. Die Klimakrise ist da und sie beschleunigt sich stärker als viele Wissenschaftler*innen erwartet haben. Sie ist einschneidender als vorhergesehen, sie bedroht die natürlichen Ökosysteme und das Schicksal der Menschheit. Wir schlagen sechs entscheidende, zusammenhängende Maßnahmen vor, die die Regierungen und die Menschheit durchführen können, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verringern: Sie betreffen: 1) Energie, 2) kurzlebige Schadstoffe, 3) Natur, 4) Nahrung, 5) Wirtschaft und 6) Bevölkerung. Milderung des Klimawandels und Anpassung erfordern Transformationen in der Weise des Regierens, des Managements, der Ernährung und der Befriedigung des materiellen und des Energiebedarfs. Es ermutigt uns, dass in jüngster Zeit die Besorgnis und Betroffenheit weltweit wächst. Regierungen erklären den Klimanotstand. Der Papst hat eine Enzyklika zum Klimawandel erlassen. Schüler*innen streiken. Gerichtsverfahren wegen Ökozids laufen. Bürger*innenbewegungen fordern Wandel. Als Wissenschaftler*innen finden wir es dringend notwendig, diese Vitalparameter breit zu nutzen und gehen davon aus, dass die graphischen Indikatoren es den Entscheidungsträger*innen und der Öffentlichkeit erleichtern, das Ausmaß dieser Krise zu verstehen, Fortschritte zu messen und neue Prioritäten zu setzen, um den Klimawandel einzudämmen. Die gute Nachricht ist, dass diese Transformation, die soziale und ökologische Gerechtigkeit einschließt, auf lange Sicht größeres menschliches Wohlbefinden als business as usual verspricht. Wir glauben daran, dass die Aussichten am besten sind, wenn Entscheidungsträger*innen und die Menschheit prompt auf unsere Warnung und unsere Erklärung des Klimanotstands reagieren und handeln, um das Leben auf dem Planeten Erde, unserer einzigen Heimat, zu erhalten.

Unter dieser Adresse können Wissenschaftler*innen den Artikel, der den untenstehenden Maßnahmenkatalog enthält, unterzeichnen: https://scientistswarning.forestry.oregonstate.edu/

​Übersetzung des Maßnahmenkatalogs

https://academic.oup.com/bioscience/article/70/1/8/5610806
BioScience, Volume 70, Issue 1, January 2020, Pages 8–12,
https://doi.org/10.1093/biosci/biz088

Foto: Pixabay

​Energie

Die Welt muss rasch massive Energieeffizienz- und Energiesparpraktiken verwirklichen und fossile Brennstoffe mit kohlenstoffarmen Erneuerbaren und anderen sauberen Energiequellen ersetzen, wenn das für Menschen und Umwelt sicher ist. Wir sollten die verbleibenden Vorräte an fossilen Brennstoffen im Boden lassen und sorgfältig Möglichkeiten effektiver negativer Emssionen verfolgen, wie CO2-Extraktion an der Quelle und aus der Luft und vor allem durch die Förderung natürlicher Systeme (siehe Abschnitt „Natur“). Wohlhabendere Länder müssen ärmere Nationen dabei unterstützen, die Transformation weg von fossilen Brennstoffen durchzuführen. Wir müssen Subventionen für fossile Brennstoffe abschaffen und effektive und faire Maßnahmen ergreifen um den CO2-Preis laufend zu erhöhen und deren Nutzung einzuschränken.

Kurzlebige Schadstoffe

Wir müssen schleunigst die Emissionen von kurzlebigen Schadstoffen verringern, einschließlich Methan, schwarzen Kohlenstoff (Ruß), und Fluorkohlenwasserstoffen (HFCs). Das könnte Klima-Rückkopplungen verlangsamen und potenziell die kurzfristige Erwärmung während der nächsten Jahrzehnte um 50 Prozent reduzieren, was Millionen Menschenleben retten könnte und die durch Luftverschmutzung reduzierten Ernteerträge wieder erhöhen.

​Natur

Wir müssen die Ökosysteme der Erde schützen bzw. wiederherstellen. Phytoplankton, Korallenriffe, Wälder, Savannen, Grasland, Feuchtgebiete, Moore, Humus, Mangroven und Seegras tragen massiv zur Bindung von atmosphärischem CO2 bei. Meeres- und Festlandpflanzen, Tiere und Mikroorganismen spielen eine wesentliche Rolle im Kohlenstoff- und Nährstoffkreislauf und in der Kohlenstoffspeicherung. Wir müssen rasch die Verluste an Lebensräumen und Artenvielfalt eindämmen und die verbleibenden primären und intakten Wälder schützen, besonders die mit hoher Kohlenstoffspeicherung und andere Wälder mit der Kapazität rasch Kohlenstoff aufzunehmen (proforestation) und in gigantischem Ausmaß wiederaufforsten und neu aufforsten. Obwohl das verfügbare Land dafür stellenweise eine Begrenzung darstellt, könnte ein Drittel der Emissions-Reduktionen, die bis 2030 zur Erreichung der Pariser Klimaziele (weniger als 2°C) erforderlich sind durch diese natürlichen Klimalösungen erreicht werden.

​Nahrung

Hauptsächlich pflanzliche Ernährung und die Reduzierung des weltweiten Konsums von Tierprodukten, besonders von Wiederkäuern, kann die menschliche Gesundheit fördern und die Treibhausgasemissionen deutlich senken (einschließlich Methan im Abschnitt „Kurzlebige Schadstoffe“). Weiters würde das Ackerland für den Anbau von dringend benötigter pflanzlicher Nahrung freimachen, und Weideland für natürliche Klimalösungen nutzbar machen (siehe Abschnitt „Natur“). Landwirtschaftliche Praktiken wie minimales Pflügen, die den Kohlenstoffgehalt des Bodens erhöhen sind von entscheidender Bedeutung. Und wir müssen die enorme Lebensmittelverschwendung auf der Welt reduzieren.

​Wirtschaft

Die übermäßige Entnahme von Materialien und die Überausbeutung von Ökosystemen, angetrieben durch Wirtschaftswachstum, muss schnellstmöglich eingeschränkt werden, um die dauernde Erhaltung der Biosphäre zu gewährleisten. Wir brauchen eine kohlenstofffreie Wirtschaft, die von der Abhängigkeit der Menschen von der Biosphäre ausgeht und Regeln, die ökonomische Entscheidung im Hinblick darauf lenken. Wir müssen uns abwenden vom Ziel des zunehmenden Bruttoinlandsprodukts und der Anhäufung von Überfluss hin zur Erhaltung der Ökosysteme und der Verbesserung menschlichen Wohlbefindens, indem grundlegenden Bedürfnissen Vorrang gegeben wird und Ungleichheit reduziert wird.

​Bevölkerung

Die Weltbevölkerung, die immer noch um ca. 80 Millionen Menschen pro Jahr oder über 200.000 pro Tag wächst, muss auf sozial verträgliche Weise stabilisiert und idealerweise nach und nach verringert werden. Es gibt bewährte und effektive Maßnahmen, die Menschenrechte stärken und gleichzeitig die Fruchtbarkeit senken und damit die Auswirkungen von Bevölkerungswachstum auf die Treibhausgasemissionen und den Artenverlust verringern. Diese Maßnahmen und Regulierungen machen Dienste zur Familienplanung für alle Menschen zugänglich, beseitigen Zugangsbarrieren, beinhalten Primär- und Sekundärbildung als globale Norm, besonders für Mädchen und junge Frauen, und zielen auf volle Gleichberechtigung der Geschlechter.

Übersetzung: Martin Auer
Gesichtet: Anika Bausch
Titelfoto: Wikimedia Commons

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Gutes Morgen – Wunschnetz-Zukunft

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Salzburger Wunsch-Netz-Zukunft ausgeworfen –  Kunstinstallation fischt für zwei Wochen öffentlich nach Ideen für eine nachhaltige Zukunft

Zur Stellungnahme von S4F Salzburg

Eine Kunst & Wissenschafts-Aktion von Hermann Josef Hack für und mit Scientists for Future (S4F) Salzburg

In der Salzburger Altstadt im Furtwängler Garten gegenüber dem Haus für Mozart wurde am Donnerstag, 24. Juni 2021 das Wunsch-Netz-Zukunft im Rahmen der Aktion Gutes Morgen ausgeworfen. Bei der Eröffnung waren neben Hermann Josef Hack und Vertreter*innen der Gruppe Scientists for Future (S4F) Salzburg auch interessierte Bewohner*innen sowie Pressevertreter*innen vor Ort. Eröffnet wurde das Wunsch-Netz mit einer Performance von Hermann Josef Hack, der mit einem Faden die umstehenden Passant*innen symbolisch in das Netzwerk einbezog. In zahlreichen Interviews stellten die Experten von Scientists for Future die Kernbotschaften ihrer Stellungnahme dar und betonten ihre Bereitschaft an einem Dialog mit der Öffentlichkeit und der Politik.

Mit der Aktion Gutes Morgen werden alle Bewohner*innen und Gäste Salzburgs persönlich eingeladen, sich dazu zu äußern, wie eine nachhaltige Zukunft – insbesondere in einer Post-Covid-Welt – in ihrer Region aussehen kann. Jede*r ist eingeladen, Vorschläge für unsere Zukunft ins Wunsch-Netz-Zukunft zu hängen.

„Wir brauchen neue Narrative, Utopien und Visionen, wie konkret die Zukunft in den nächsten Jahren hier aussehen soll,“ so der Künstler Hermann Josef Hack, der die Idee zur Kunstaktion entwickelte, „diese finden wir aber nur, wenn wir alle einbeziehen.“ Der Gründer der Ästhetik des globalen Überlebens hatte schon zuvor mit Scientists for Future Salzburg (S4F) und anderen Expert*innen der Universität Salzburg zusammengearbeitet. Dr. Stefan Kienberger, Wissenschaftler an der Universität Salzburg und Initiator der Aktion sagt: „Gerade für uns als Wissenschaftler*innen ist diese Aktion wichtig, einerseits, um als Forscher*innen gemeinsam mit der Kunst aktiv an die Öffentlichkeit zu treten, wir verlassen dadurch unseren Komfortbereich. Aber besonders auch, um darauf hinzuweisen, dass wir viel wissen, aber leider oft nicht entsprechend gehandelt wird. Zu wissen, aber nicht nach diesem Wissen zu handeln, erscheint uns fahrlässig.“

Begleitend zur Aktion wurde eine Stellungnahme der Scientists for Future (S4F) Salzburg verfasst, in der die  wichtigsten Punkte zum aktuellen Stand des Wissens von Salzburger Forscher*innen zu Klimaschutz, Klimarisikomanagement, Raumplanung, Biodiversität, Armut & Wohnen und Ernährung für Salzburg zusammengefasst sind. Diese Gedanken waren ein Ausgangspunkt für das Projekt Gutes Morgen und wurden im Rahmen der Aktion öffentlich an die Entscheidungsträger*innen und die Bevölkerung von Salzburg übergeben (Download hier möglich: https://at.scientists4future.org/salzburg/gutes-morgen/).

Mit der Aktion Gutes Morgen soll die Lust an der Gestaltung unserer Zukunft und dem damit verbundenen Herausforderungen geweckt werden, so dass eine Verbindung von Expert*innen mit der breiten Bevölkerung entsteht. Das Netz, an dem Wünsche, Anregungen, persönliche Vorsätze und Ideen per Zettel oder anderen Darstellungsformen befestigt werden können, bleibt gut zwei Wochen bis zum Sonntag, 11. Juli 2021, als Ideenfänger und Kommunikationsplattform vor Ort. Die Beiträge werden dokumentiert, aufbereitet und anschließend gesammelt der Politik öffentlich übergeben, damit sie Eingang in deren Handeln finden können.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Initiator der Aktion: Dr. Stefan Kienberger, , +43 (0)662 8044 7567, https://www.plus.ac.at/zgis/fachbereich/team/kienberger/

Auskünfte zu den Scientists for Future (S4F) Salzburg erhalten Sie bei Lara Leik, , 0043 670 408 2272, www.uni-salzburg.at/s4f/beauftragte

Über Scientists For Future: Scientists For Future (S4F) ist ein überparteilicher und überinstitutioneller Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen verschiedener Fachgebiete, die sich für eine nachhaltige Zukunft engagieren. Scientists for Future (S4F) bringt als Graswurzelbewegung den aktuellen Stand der Wissenschaft in wissenschaftlich fundierter und verständlicher Form aktiv in die gesellschaftliche Debatte um Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung ein. An der Paris-Lodron Universität Salzburg gibt es derzeit die einzige S4F-Beauftragte im deutschsprachigen Raum.

Hermann Josef Hack ist Künstler und Gründer des GLOBAL BRAINSTORMING PROJECTS, das er 1991 als künstlerische Kommunikationsplattform gründete. Bis heute hat er in über 200 Aktionen, u.a. auch mit Klimaforschenden in Österreich, gezeigt, wie die Klimakatastrophe als kulturelle Frage behandelt werden kann.

Weitere Informationen zu  Gutes Morgen finde Sie im Anhang bzw. über folgende Kanäle: :

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Scientists for Future bei der Fahrraddemo gegen die Lobauautobahn

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Mehr als 1.500 Menschen sind am 3. Juni einem Aufruf von „Fridays For Future“ gefolgt und haben auf Fahrrädern gegen den geplanten Bau des Lobautunnels protestiert. Auch die RG Ost der Scientists for Future war mit dabei.

Es ist erwiesen, dass eine Erhöhung der Verkehrskapazitäten zu mehr Verkehrsaufkommen führt, was die Klima-Ziele gefährdet. Aus wissenschaftlicher Sicht ist daher die Kritik an Verkehrs-Projekten wie dem Lobau-Tunnel gerechtfertigt, weshalb sich S4F-Wien mit den Protest-Bewegungen solidarisieren und ihre Unterstützung aussprechen. Argumente und Kritik sind valide und müssen ernst genommen werden.

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Klimastreik: 1068 Klimaaktionen in 68 Ländern, 5000 auf der Wiener Ringstraße

S4F mit großem Banner vor der Hauptuni Wien
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Laut Fridays for Future Österreich haben sich 5000 Menschen an der 3 km langen Menschenkette um die Wiener Ringstraße beteiligt. Rund um den Globus haben 1068 Aktionen in 68 Ländern stattgefunden. Auch wenn die Zahlen nicht an die Aktionen des bisher größten weltweiten Klimastreiks vom September 2019 heranreichen, so war es global doch der größte Streik seit Beginn der Coronakrise.

Foto: Christian Zauner. Scientists for Future vor der Hauptuni Wien

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Earth Hour: Licht aus für Klimaschutz heute 20:30 bis 21:30

Schloss Schönbrunn, einmal ibeleuchtet, einmal dunkel
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Auf Initiative des WWF findet heute am 27. März 2021 von 20:30 bis 21:30 die „Earth Hour“ statt. Haushalte, Organisationen, Unternehmen und Gemeinden schalten für eine Stunde das Licht ab, um daran zu erinnern, dass die Menschheit ihren Energieverbrauch – und auch den Verbrauch anderer Ressourcen – drastisch reduzieren muss, um eine Klimakatastrophe in letzter Minute zu verhindern.

Rund um die Welt wird in dieser Stunde die Beleuchtung öffentlicher Gebäude und Wahrzeichen abgeschaltet. In Wien zum Beispiel von Schloss Schönbrunn, Belvedere und Rathaus. In mehr als 180 Ländern machen auch Millionen privater Haushalte mit.

Zu Hause sollte man statt des elektrischen Lichts auch keine Kerzen verwenden. Auch die setzen ja CO2 und Ruß frei. Man kann sich ja auch einmal im Dunkeln Geschichten erzählen oder einfach über die Welt nachdenken. Und im Fall des Falles ein kleines LED-Licht oder die Taschenlampe des Handys verwenden.

Nicht vergessen sollte man, dass Earth Hour nur ein Zeichen setzt, aber keine effektive Energiesparmaßnahme ist. Wir sollten diese Stunde nützen, um über die Situation des Planeten nachzudenken und über all das, was sich ändern muss, damit auf ihm ein vielfältiges und gutes Leben möglich bleibt – oder wird.

Foto: Hubert Nagele / WWF Österreich

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Weltweiter Klimastreik : S4F treffen sich in Wien um 12 Uhr vor der Hauptuni

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Die Banner liegen schon bereit.

Aktionen in ganz Österreich:

📌 Innsbruck: 19.03. 12:00, Landhausplatz 7. weltweiter Klimastreik – Fahrraddemo📌

Linz: 19.03. 14:00 – 15:30, Hauptplatz 7. weltweiter Klima-Aktionstag

📌 Kufstein: 18.03. 15:00 – 19.03.21 15:00, Oberer Stadtplatz Fridays for Future Kufstein

📌 Graz: 19.03. 12:00 – 19:00, Hauptplatz 7. Weltweiter Klimastreik

📌 Wien: 19.03. 12:00 – 14:00, Ring Weltweiter Klimastreik 19. März: Menschenkette um den Ring!

📌 Vorarlberg: 19.03. 12:30 – 15:00, Bregenz Landhaus Fridays for Future Vorarlberg

📌 Salzburg: 19.03. 14:00 – 15:30, Staatsbrücke 7. Globaler Klimastreik am 19.3.2021

📌 Kärnten: 19.03. 09:00 – 19:00, Neuer Platz Klagenfurt Fridays for Future Kärnten

📌 Waldviertel: 19.03. 14:30 – 16:00, Gmünd. Treffpunkt: Gehweg vor der Post 2. Waldviertler Klimademo: Pro FJ-Bahn – 2gleisig bis Gmünd

📌 Osttirol/Spittal an der Drau: 19.03. 13:00 – 13:30, Lienz

📌 Göllersdorf: 19.03. 16:00 – 16:30, Hauptplatz „beim großen Tuch“ http://xn--gllersdorf-for-future-hec.at/

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„Jetzt mit dem Klimaschutz ernst machen!“ eine Online-Podiumsdiskussion

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Mittwoch, 17. März, 18 Uhr, online im Livestream auf YouTube und Facebook.
Eine Veranstaltung von Scientists for Future Oberösterreich und Scientists for Future Austria

"Jetzt mit dem Klimaschutz ernst machen!" eine Online-Podiumsdiskussion

Mit em. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Kromp-Kolb (Institut für Meteorologie und Klimatologie der BOKU Wien), Univ.-Prof. Dr. Michael Rosenberger (Institut für Moraltheologie der KU Linz) und Stefan Kaineder (oö Landesrat für Umwelt- und Klimaschutz, Grüne).

Moderation: Klaus Buttinger, Redakteur für die Tageszeitung Oberösterreichische Nachrichten (OÖN)

Ein Jahr lang hat die Corona-Pandemie alle anderen politischen Agenden in den Hintergrund gerückt und fast die gesamte öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Jetzt, da die Impfkampagne allmählich Fahrt aufnimmt, wird es Zeit, sich wieder auf die weit größeren ökologischen Herausforderungen zu fokussieren, die in den kommenden Jahren bewältigt werden müssen. Denn es bleiben uns nur noch wenige Jahre, wenn wir das Ziel der Klimakonferenz von Paris 2015 auch nur annähernd erreichen wollen. Klimastreiks und Klimavolksbegehren machen unmissverständlich deutlich, dass es nicht nur um ein paar ökologische Nachbesserungen geht, sondern um eine fundamentale Reform unseres Modells der Marktwirtschaft und des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Die Podiumsdiskussion fragt, was jetzt zu tun ist – und was davon die Bundes- und die Landespolitik tun können und müssen. Gleichzeitig soll auch thematisiert werden, welche Unterstützung die Politik in der breiten Öffentlichkeit braucht, um die entsprechenden Maßnahmen mittel- und langfristig durchhalten zu können.

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19.3.21: Globaler Protest:
No More Empty Promises!

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Die globale Fridays For Future-Bewegung ruft unter dem Motto “#NoMoreEmptyPromises” erneut zu Protesten gegen die unzureichende Klimapolitik der Regierungen auf. In Österreich beteiligen sich Regionalgruppen mit unterschiedlichen Aktionsformen. In Wien wird Fridays For Future mit einer Menschenkette um den Ring ÖVP und Grüne an ihre geteilte Verantwortung erinnern, Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen und jungen Menschen eine Zukunftsperspektive zu geben. Konkret werden große Würfe wie ein starkes Klimaschutzgesetz und eine rasche Umsetzung der ökosozialen Steuerreform gefordert. Wir rufen alle dazu auf, sich dem bunten Protest für Klimagerechtigkeit anschließen!

Menschenkette mit Abstand

In einer corona-konformen Menschenkette rund um die Ringstraße erinnern wir ÖVP und Grüne an ihre geteilte Verantwortung für Klimagerechtigkeit. Die Menschenkette wird mit bunten Bannern und Schnüren verbunden. Zusätzlich gibt es Musik, Kunstaktionen und Redebeiträge!

Treffpunkte und Uhrzeiten

Wann: ab 12:00 Uhr
Wo: Auf der Ringstraße

Treffpunkte: U-Bahn-Stationen bei Schottentor, Volkstheater, Karlsplatz, Stadtpark, Stubentor

Corona-Hinweise

Auf unserem Protest sind das Tragen einer FFP2-Maske und Einhalten des Abstands von min. 3 Metern verpflichtend. Zahlreiche Ordner*innen werden für Sicherheit sorgen.

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Open Your Course 4 Climate Crisis– OC4CC 2020

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Die Open Your Course 4 Climate Change findet vom 23. bis 27. November 2020 statt. Es wird regionales, nationales sowie deutschsprachiges Programm geben. Für weitere Informationen, Links und Folien hier.

Bei der Open Your Course 4 Climate Change geht es darum Lehrende und Studierende aber auch die Verantwortung der Hochschulen für das Thema Klimawandel und Nachhaltigeit zu fördern und die Betroffenheit für jeden einzelnen aufzuzeigen. Die Hochschulen werden aufgefordert Ihre Lehrenden zu aktivieren. Diese sollen in der Woche vom 23. bis 27. November in Ihren stattfindenden Lehrveranstaltungen das Thema Nachhaltigkeit und Klimawandel fachspezifisch einfügen. Die Länge des Inputs ist freiwählbar und wird durch Materialienvon uns unterstützt. Diese Folien werden auf den oberen Links zum Herunterladen sein. Lehrende die über Ihre schon stattfindenden Vorlesungen hinaus Programm in Form von Vorlesungen, Vorträgen oder Workshops einbringen wollen sind herzlich willkommen.

Das Endziel dieser Aktion wäre das alle Studierenden in Ihrem Studium Kontakt mit den Nachhaltigkeitsthemen haben sowie Ihre Betroffenheit hergestellt ist und Sie sich auf Ihre Zukunft vorbereitet fühlen.

Ein Beispiel für regionales Programm ist die Sustainability Week in Salzburg. Hier geht es zu den Links zum Programm.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert

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