Als Scientist for Future machst du den Unterschied in der Klimadebatte
von Markus Palzer-Khomenko

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Scientists for Future reagieren auf die historisch beispiellose Klima-, Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitskrise, welche die Menschheit vor globale Herausforderungen stellt.“

Dieser Satz steht gleich zu Beginn der Charta der Scientists for Future, die 2019 von mehr als 27.000 Wissenschaftler:innen überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum unterzeichnet wurde. Und ja, die Krise der wir uns gegenübersehen ist tatsächlich beispiellos in unserer Geschichte. Und es sind keine apokalyptischen Schwarzseher, die das sagen, sondern die besten Köpfe unserer Zeit.

Die Diagnose ist klar, aber wie sieht die Therapie aus? Die gibt es zwar, nur ist der Patient leider ein sturer Geselle und weigert sich, das eigene, liebgewonnene Leben umzukrempeln. Stattdessen zieht er lieber alle Register, um sich irgendwie vorbeizumogeln. Besonders verlockend ist es dabei natürlich, dem behandelnden Arzt kurzerhand die Expertise abzusprechen. Der Arzt ist in dem Fall die Wissenschaft, die Klimawissenschaft um genau zu sein, die durch das IPCC, eine Einrichtung der Vereinten Nationen, zusammengefasst wird. Und der Patient, das ist die Gesellschaft.

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von Markus Palzer-Khomenko
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Talk for Future: Kernenergie und Energiewende
Donnerstag, 27. 1., 18 Uhr über Zoom

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Durch die Diskussion um die Taxonomieverordnung der EU ist Kernkraft wieder im Gespräch. Brauchen wir sie, um die Energiewende zu schaffen? Kann sie als „Brückentechnologie“ dienen? Ist sie so sauber, wie die Befürworter:innen sagen? Soll sie als „nachhaltig“ eingestuft werden?

Zoom: https://tuwien.zoom.us/j/94078202375?pwd=NDR6bFV1cVVjZ0JxYnFCQVI4QXhRdz09

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Kremsmünster macht Mut – eine Gemeinde und die UNO-Nachhaltigkeitsziele
von Ines Clarissa Schuster und Johannes Tintner-Olifiers

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In der Gemeinde Kremsmünster wurde erstmals ein Entwicklungskonzept gemeinsam mit Bürger*innen erstellt, das sich an den Nachhaltigkeitszielen der UNO orientiert.

Kremsmünster – Eine moderne, zukunftsorientierte Gemeinde

Kremsmünster. Ein Markt mit etwa 6700 Einwohner*innen, im Erscheinungsbild dominiert vom Stift mit seinem markanten mathematischen Turm – ein Ort Gottes und der Wissenschaft. Berühmt durch den Tassilokelch, das Gunthergrab und seine Bibliothek. Ins Benediktinerstift ist ein Stiftsgymnasium integriert. Doch Kremsmünster hat noch eine andere Seite, die hier beleuchtet werden soll.

Foto: Bwag via Wikimedia Commons CC-BY-SA-4.0

Als Johannes Tintner-Olifiers Martina Boro kennenlernt, die in der Gemeinde als Sachbearbeiterin für den Bereich „Projekte“ zuständig ist, merkt er schnell, dass die Arbeit in der Gemeinde auch nach 15 Jahren für sie nicht nur ein Beruf ist. Es sprudelt nur so aus ihr heraus: „Kremsmünster war eine der ersten Gemeinden in Österreich, die in Zusammenarbeit mit der oberösterreichischen Zukunftsakademie auch die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in das neue Zukunftsprofil eingearbeitet hat. In zahlreichen Workshops wurden möglichst alle Bevölkerungsgruppen eingebunden. Von Volksschulklassen zu Seniorengruppen war alles vertreten. Die ca. 300 Teilnehmerinnen brachten an die 160 Vorschläge ein. Viele nachhaltige Projekte sind daraus bereits entstanden und werden nun umgesetzt.“

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von Ines Clarissa Schuster und Johannes Tintner-Olifiers
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„Nachhaltige“ Atomkraft? Nein, danke!
von Klaus Jäger

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Die EU-Klimataxonomie soll – so der Plan – Greenwashing im Finanzbereich verhindern. Wer also z.B. sein Geld in einen Öko-Fonds investiert, soll sicher sein können, dass das Geld zur Finanzierung nachhaltiger Wirtschaftstätigkeiten verwendet wird und nicht Firmen zugute kommt, die sich selbst als grüner darstellen, als sie wirklich sind. So soll Geld von großen und kleinen Anleger*innen in nachhaltige Bereiche gelenkt werden. Was als nachhaltig und ökologisch gilt, soll detailliert in dieser Taxonomieverordnung beschrieben werden. Nach dem letzten EU-Gipfel hat Kommissionspräsidentin von der Leyen erklärt, dass neben Erneuerbaren auch „eine verlässliche Energiequelle – Atomkraft – und während der Übergangszeit auch Gas“ benötigt würde, und deshalb als nachhaltig in die Taxonomie aufgenommen werden würden1. Österreich lehnt beides ab. Umweltministerin Gewessler hat während des Glasgower Klimagipfels zusammen mit den deutschen, dänischen, luxemburgischen und portugiesischen Umweltminister*innen eine gemeinsame Erklärung für eine atomkraftfreie EU-Taxonomie veröffentlicht2. In der EU führt Frankreich eine Gruppe von Ländern an, die darauf drängen, Atomkraft aufzunehmen. Frankreich bezieht 70 Prozent seiner Energie aus Atomkraftwerken. Die Entscheidung soll noch vor Jahresende fallen. Ministerin Gewessler hat angekündigt, dass sie gegen eine Entscheidung zugunsten von Atomkraft und Gas notfalls auch gerichtlich vorgehen will3. Das Umweltministerium hat schon im Vorjahr eine Studie zu dem Thema in Auftrag gegeben. Sigrid Stagl, Professorin für Umweltökonomie und Umweltpolitik an der WU Wien, hat diese Studie durchgeführt. Die Studie4 hat ergeben, dass die Kernenergie nicht nachhaltig ist und kein Beitrag zum Klimaschutz liefert. Stagl und Gewessler haben sie gemeinsam in einer Pressekonferenz5 im Februar vorgestellt. Sigrid Stagl ist seit kurzem auch Mitglied des Fachkollegiums von Scientists for Future Österreich. Was die Studie im Detail besagt, ist in diesem Beitrag zu lesen.

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von Klaus Jäger
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Scientists for Future Österreich protestieren gegen die Einschüchterung der Wissenschaft

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Scientists for Future in Österreich protestieren entschieden gegen die Einschüchterungsversuche durch Jarolim Partner Rechtsanwälte GmbH im Auftrag der Stadt Wien.

Im Auftrag der Stadt Wien sind zahlreiche Schreiben mit Androhung von Schadenersatzforderungen in möglicherweise die Existenz bedrohendem Ausmaß an Personen ergangen, die sich gegen die sogenannte Stadtstraße engagieren. Darunter finden sich neben strafunmündigen Jugendlichen auch Wissenschaftler:innen, die lediglich öffentlich wissenschaftliche Argumente gegen dieses Bauvorhaben vorgebracht haben.

Einschüchterungsversuche gegen Wissenschaftler:innen sind grundsätzlich und in aller Schärfe zurückzuweisen. Die Freiheit der Wissenschaft ist eine wesentliche Säule unserer Demokratie. Wir sind bestürzt, dass diese Freiheit nun ausgerechnet von jener Partei angegriffen wird, die die österreichische Demokratie maßgeblich geprägt und ausgestaltet hat.

Scientists for Future in Österreich rufen die handelnden Personen dazu auf, weiteren Schaden vom Ansehen der Stadt Wien und der Demokratie in unserem Land abzuwenden und die Drohungen gegen Wissenschaftler:innen öffentlich zurückzuziehen.

Zitate:

Dr. Gregor Hagedorn, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung, Initiator der S4F
 “Wo ist die Grenze? Werden Wissenschaftler:innen, die klare Worte über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Klima- und Biodiversitätskrise sagen, demnächst als Unterstützer der Klimabewegung für die erwartbaren Verluste der Fossil-Industrie haftbar gemacht?”

Univ.-Prof. Ing. Dr.phil. Dr.h.c. Verena Winiwarter,  BOKU, S4F-Fachkollegium
 
„Unterrichtsminister Franz von Sommaruga verkündete am 30. März 1848 die Gewährung der akademischen Freiheiten. Die Lehr- und Lernfreiheit, die „libertas philosophandi“ war neben Pressefreiheit, Redefreiheit und Glaubensfreiheit zentraler Teil der Revolution von 1848. Von diesen Errungenschaften, die die Grundlage der modernen rechtsstaatlichen Verfassung Österreichs sind, darf niemand abgehen. Freiheit ist immer mit Verantwortung gekoppelt, das gilt aber nicht nur für die Wissenschaft, sondern für alle Akteure. In der dramatischen Situation der Besetzung der Hainburger Au hat der sozialistische  Bundeskanzler Fred Sinowatz zum Weihnachtsfrieden aufgerufen und Österreich damit auf einen friedlichen, zukunftsfähigen Pfad gebracht. Weihnachten steht vor der Tür: Was für eine Gelegenheit, aus der Geschichte zu lernen!”

Assoz. Prof. Mag. Dr. Reinhard Steurer, BOKU, S4F-Fachkollegium
 Statt einer neu konzipierten Stadtstraße baut die Stadt Wien gerade eine politische Sackgasse, in der alle Beteiligten verlieren. Wenn sich sogar Amnesty International mit der Klimabewegung solidarisiert und von massiven Menschenrechtsverletzungen spricht, dann wäre es höchste Zeit, sich für Fehler zu entschuldigen und den Kurs von Konfrontation auf Dialog zu korrigieren.”

Assoc.-Prof. Dr. Kirsten v. Elverfeldt, Universität Klagenfurt, S4F-Fachkollegium und S4F-Kärnten
 
Im Sinne der Wissenschaftsfreiheit ist der Staat nicht berechtigt, Forschung und Lehre an ideologischen Zielen auszurichten”, so stand es im Regierungsprogramm 2017-2022. Der Staat nicht, einzelne Parteien nicht und auch nicht Politiker:innen: Die. Wissenschaft. Ist. Frei!
 
154 Jahre grundgesetzlich gesicherte Wissenschaftsfreiheit, und dann so etwas.

Dr. Fritz Hinterberger, Senior Scientist an der Universität  für Angewandte Kunst Wien und Vizepräsident des Austrian Chapter des Club of Rome, S4F Fachkollegium
 
Neben Kunst und Presse gehört die Wissenschaft zu den  zivilgesellschaftlichen Bereichen eines demokratischen Gemeinwesens, die jederzeit frei von politischer Intervention agieren können und müssen. Einschüchterungsversuche gefährden nicht nur die Freiheit  der Wissenschaft sondern auch die Demokratie selbst“

Univ.-Prof. Dr. Monika Kil
 „Im Gegenteil, die Stadt Wien könnte sich freuen, dass die Zukunftsfähigkeit der Stadt, die geschichtlich schon immer ein Schmelztiegel von wissenschaftsbasierter Aufklärung war (Stichwort Urania), ihre Innovationskraft bewahren und auch global als zukunftsfähig für die uns nachfolgenden Generationen wahrgenommen werden kann“.
 

Univ.-Prof. Dr. Reinhold W. Lang, Johannes Kepler Universität Linz, Instititutsvorstand Polymeric Materials and Testing
„Die Vorgangsweise mit Klage der Stadt Wien gegen Umwelt- und Nachhaltigkeitsaktivist*innen die Lobau-Stadtautobahn betreffend ist demokratiepolitisch aufs Schärfste zu verurteilen und nicht tolerierbar!“



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Stellungnahme von Scientists for Future Wien:
Wer die Stadtstraße baut, bedroht die Zukunft unserer Kinder.

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Die Auflösung der Versammlung im „Camp Wüste“ durch die Polizei und die Drohungen gegen Besetzer*innen mit existenzgefährdenden Schadenersatzforderungen zeigen, dass die Stadt Wien gewillt ist, den Bau der Stadtstraße unter allen Umständen durchzuführen. Deshalb weisen Scientists for Future Wien in einer Stellungnahme eindringlich darauf hin, dass dieses Vorhaben nicht mit den Klimazielen vereinbar ist, die sich die Stadt Wien selbst gesetzt hat, und ebensowenig mit dem globalen Ziel, die Erderwärmung auf 1,5°C zu beschränken. Ein weiterer Ausbau des Straßennetzes, wie ihn die Stadt Wien plant, würde zu einer Zunahme der Verkehrsbelastung führen. Sozialer Wohnbau darf nicht vom Bau neuer hochrangiger Straßen abhängig gemacht werden.

Stellungnahme von Scientists for Future Wien:
Wer die Stadtstraße baut, bedroht die Zukunft unserer Kinder.“
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Zu trocken, zu heiß, zu nass: mehr langanhaltende Extremwetterlagen in Europa
Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

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Die globale Erwärmung macht es wahrscheinlicher, dass Wetterlagen in den Sommermonaten der Nord-Halbkugel länger anhalten, was dann zu mehr extremen Wetterereignissen führt. Dies zeigt eine neuartige Analyse von langjährigen Atmosphärendaten. Zu diesen Ereignissen gehören Hitzewellen, Dürreperioden und intensive Regenfälle. Vor allem in Europa, aber auch in Russland, haben die anhaltenden Wetterlagen in den letzten Jahrzehnten an Zahl und Stärke zugenommen. Dabei treten die Wetterextreme oft an verschiedenen Orten gleichzeitig auf.

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Potsdam Institut für Klimafolgenforschung
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Online Podiumsdiskussion: Fleisch und Klimaschutz – Muss die Weihnachtsgans dran glauben?

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Weihnachten steht an. Und wir freuen uns auf eine besinnliche Zeit, Familie, Geschenke und natürlich den Weihnachts-Schmaus. Ob Würstelsuppe, Schweinsbraten oder Weihnachtsgans, die meisten Familien haben eine eigenen, speziellen Speiseplan in den Feiertagen. Und eines fehlt da in den seltesten Fällen: Fleisch.
Aber war da nicht irgendwas mit Fleisch und Klimaschutz? In der Klimakrise stehen wir mit dem Rücken zur Wand. Können wir uns da den Weihnachtsbraten überhaupt noch erlauben? Warum ist das mit dem Fleisch überhaupt so ein Problem und vor allem: Wie können wir es schaffen, über das Reizthema „Fleisch“ zu reden, ohne gleich den traditionellen Weihnachts-Familienkrach auszulösen?
Über diese und andere Fragen rund ums Fleisch sprechen wir in unserem Talk for Future.

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Den Glasgower Klimapakt nutzen:
Einschätzung der Konferenzergebnisse der COP26
von Fachkollegium der S4F

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Trotz Mängeln hat der Glasgower Klimapakt mehr Schlagkraft als das Pariser Abkommen.  Er kann und soll von den Klimagerechtigkeitsbewegungen genutzt werden, um die Einhaltung der Ziele von den nationalen Regierungen einzufordern. Zu diesem Schluss kommt das aus 32 Expert*innen bestehende Fachkollegium der Scientists for Future Österreich. 

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Einschätzung der Konferenzergebnisse der COP26
von Fachkollegium der S4F
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Unwiederbringlicher Kohlenstoff: Welche Gebiete der Erde unbedingt geschützt werden müssen
von Martin Auer

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Eine brandneue Studie von Conservation International1 beschreibt, welche entscheidenden Ökosysteme auf der Erde die Menschheit schützen muss, um eine Klimakatastrophe zu vermeiden. Diese Ökosysteme sind wichtig, weil sie besonders viel Kohlenstoff pro Hektar Landfläche speichern. Es sind Mangroven, tropische Wälder und Torfgebiete sowie alte Wälder in den gemäßigten Breiten. Wenn diese Ökosysteme zerstört würden und der Kohlenstoff, den sie enthalten, in Form von CO2 in die Atmosphäre gelangen würde, dann könnte dieser Kohlenstoff nicht mehr rechtzeitig wieder zurückgeholt werden. „Rechtzeitig“ heißt hier: Uns stehen noch 30 Jahre zur Verfügung um unsere CO2-Emissionen auf netto-null zu bringen. Selbst wenn man einen abgeholzten Wald wieder aufforsten oder ein trockengelegtes Moor wieder befeuchten würde, würden sich diese Kohlenstoffspeicher in dieser Zeit auch nicht annähernd wieder auffüllen. Darum nennen die Forscher*innen diese Speicher „unwiederbringlichen Kohlenstoff“ („irrecoverable carbon“). Die Gebiete, wo dieser unwiederbringliche Kohlenstoff konzentriert ist, müssen unbedingt vor Zerstörung bewahrt werden, um die Klimakatastrophe abzuwenden.

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von Martin Auer
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