Öl- und Gasindustrie: Seit 50 Jahren täglich 2,8 Mrd. USD Reingewinn

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Die Öl- und Gasindustrie hat in den letzten 50 Jahren täglich 2,8 Milliarden Dollar Reingewinn gemacht. Das geht aus einer Analyse von Weltbank-Daten durch Prof. Aviel Verbruggen, Universität Antwerpen hervor. Laut Verbruggen, Mitautor des IPCC-Berichts über erneuerbare Energiequellen von 2011, haben die Ölkonzerne und Ölstaaten damit ein Prozent des globalen Vermögens an sich gebracht. Mark Campanale von der unabhängigen Denkfabrik Carbon Tracker, die die Studie bestätigte, wie darauf hin, dass die Öl-, Gas- und Kohlereserven, die im Boden bleiben müssen, um das 1,5°C-Ziel noch zu erreichen, für die internationalen Ölkonzerne einen entgangenen Gewinn von 100 Billionen USD und einen entsprechenden Machtverlust bedeuten würden.
https://www.theguardian.com/environment/2022/jul/21/revealed-oil-sectors-staggering-profits-last-50-years



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Hitze-App warnt Arbeitende auf dem Bau: Ab 32,5°C Anrecht auf Hitzefrei

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Eine neue „Hitze-App“ informiert Arbeitende auf dem Bau, wenn die Temperatur so hoch ist, dass sie Anrecht auf Hitzefrei haben. Sie schickt ein Warnsignal, wenn bei der nächstgelegenen Messstelle der ZAMG 32,5°C im Schatten gemessen werden. Bisher hatten nur Arbeitgeber Zugang zu diesen Daten. Entwickelt wurde die App von der Gewerkschaft Bau Holz zusammen mit Global 2000 und der AK Wien. Aufgrund der Klimakrise müssen wir uns auf immer öfter vorkommende Wetterxtreme einstellen.
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220713_OTS0084/



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IPBES-Report: 50.000 wilde Spezies werden von Milliarden Menschen genutzt

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Eine neue Studie des Welt-Biodiversitätsrats IPBES zeigt, dass Milliarden Menschen in entwickelten und sich entwickelnden Ländern täglich von wilden Tieren, Pflanzen, Pilzen usw. für Nahrung, Energie, Materialen, Medizin, Erholung und Inspiration profitieren. rund 70% der von Armut betroffenen sind direkt von der Nutzung wilder Spezies abhängig. Ca. ein Drittel von 10.000 untersuchten Spezies haben stabile Populationen, woraus der Schluss gezogen wird, dass sie nachhaltig genutzt werden. Laut dem Fachblatt Nature halten das verschiedene Wissenschaftler:innen für eine Überschätzung.
https://www.nature.com/articles/d41586-022-01917-3



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Die fünf größten CO2-Verursacher haben seit 1990 Schäden von 6.000 Mrd. USD verursacht, vorwiegend in armen Ländern

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Historisch sind die USA für Schäden im Wert von 1.900 Mrd. Dollar verantwortlich., dicht gefolgt von China, dem derzeit größten Emittenten, mit 1.800 Mrd. Zusammen gehen etwas über 30% aller Schäden auf das Konto dieser beiden Länder. Es folgen Russland mit 986 Mrd., Indien mit 528 Mrd. und Brasilien mit 528 Mrd. Verluste von 1 bis 2 Prozent des GDP betreffen Länder in Südamerika, Afrika, Süd- und Südostasien, wo Temperaturschocks Arbeitsproduktivität und Landwirtschaftserträge beeinträchtigen. Kalten Ländern wie Kanada, Russland oder den skandinavischen Ländern hat die Erwärmung ein GDP-Plus von 3 bis 4 Prozent gebracht. Die Studie von C. Callahan und J. Mankin erschien kürzlich im Fachblatt Climatic Change.
https://www.theguardian.com/environment/2022/jul/12/us-carbon-emissions-greenhouse-gases-climate-crisis



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Bioethikkommission: „Die Klimakrise als ethische Herausforderung“

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Die Bioethikkommission im Bundeskanzleramt nennt „Fünf Herausforderungen für ethisches Handeln“. Unter anderem die Gefährdung der Menschrechte auf Gesundheit und soziale Sicherheit, die Verantwortung gegenüber künftigen Generationen oder die Tatsache, dass lokal verursachte Verschmutzungen globale Schäden hervorrufen. Kritisiert wird untere anderem, dass es in Österreich kein Grundrecht auf Umwelt- und Klimaschutz gibt. Die Kommission gibt eine Reihe wichtiger Empfehlungen zu Gesetzen und Maßnahmen.
https://www.bundeskanzleramt.gv.at/themen/bioethikkommission/pressemitteilungen-bioethik/klimakrise-als-ethische-herausforderung.html



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Europäische Bürgerinitiative: Verbot der Werbung für fossile Brennstoffe und des Sponsorings im Bereich fossiler Brennstoffe

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Ein großer Zusammenschluss von NGOs hat eine europäische Bürgerinitiative für das Verbot von Werbung für fossile Brennstoffe gestartet. Auch Werbung für mit fossilen Brennstoffen betriebenen Luft-, Straßen- und Schiffsverkehr (ausgenommen Verkehrsdienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse) soll verboten werden; Ebenso Werbung von Unternehmen, die auf dem Markt für fossile Brennstoffe tätig sind wie auch Sponsoring durch derartige Unternehmen und Handelsmarken :
https://europa.eu/citizens-initiative/initiatives/details/2021/000004_de



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Lebensmittelpreise: Europa verbrennt 17.000 t Sonnenblumen- und Rapsöl in Autos. Täglich!

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Während Lebensmittelpreise steigen und Supermärkte Speiseöl rationieren, verbrennt Europa täglich 17.000 Tonnen Sonnenblumen- und Rapsöl als Biosprit in Autos. Täglich werden auch 10.000 Tonnen Weizen zu Biosprit verarbeitet. Das berichtet die NGO Transport and Environment.
https://www.transportenvironment.org/discover/food-vs-fuel-europe-burns-19-million-bottles-of-sunflower-and-rapeseed-oil-every-day-in-cars/.



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Nature: Klimawandel wird zu mehr Ausbrüchen von Viruserkrankungen führen

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Der Klimawandel könnte in den nächsten 50 Jahren zu mehr als 15.000 Fällen führen, wo Säugetiere einen Virus auf andere Säugetiere übertragen. Vor allem wenn Spezies zum ersten Mal aufeinandertreffen – weil eine Spezies wegen des Klimawandels weiter nach Norden oder in höhere Lagen wandert – können solche Virenübertragungen stattfinden, berichtet die Fachzeitschrift Nature.
https://www.nature.com/articles/d41586-022-01198-w



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Greenpeace-Studie: G7 können bis 2025 18% Gas einsparen

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Greenpeace hat anlässlich des G7-Gipfels unter deutscher Ratspräsidentschaft das Beratungsunternehmen DIW Econ beauftragt, das Gas-Einsparpotential der G7  auszurechnen, ohne das Gas durch andere fossile Energieträger ersetzt wird und ohne Reduzierung der Industrieproduktion. Das Ergebnis der Studie: Wenn die G7 jetzt konsequent Maßnahmen auf den Weg bringen, könnte ihr Gasverbrauch im Jahr 2025 um 264 Milliarden Kubikmeter niedriger sein als 2020. Das entspricht einer Einsparung um 18 Prozent. Zum Vergleich: Russland exportiert jährlich rund 210 Milliarden Kubikmeter fossiles Gas. 



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