Können synthetische Brennstoffe die Ölheizung retten? Leider nein!
Stellungnahme der S4F zum Brief der Wirtschaftskammer OÖ an die Bürgermeister*innen

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Im Februar hat die Wirtschaftskammer Oberösterreich ein Schreiben an alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Oberösterreich geschickt, in dem sie Verbote von Verbrennungsmotoren und Ölheizungen als „standortfeindlich, bürgerfern und sozial ungerecht“ bezeichnete. Man könne doch fossile Brennstoffe durch synthetische ersetzen und so die bestehenden Infrastrukturen weiter benutzen.

Scientists for Future Österreich hat sich die Argumente der WKOÖ sehr genau angesehen und eine wissenschaftlich begründete Stellungnahme dazu ausgearbeitet, die wir allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern zukommen ließen.

„Können synthetische Brennstoffe die Ölheizung retten? Leider nein!
Stellungnahme der S4F zum Brief der Wirtschaftskammer OÖ an die Bürgermeister*innen“
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Klimazustandsbericht 2020: wieder ein heißestes Jahr

Unschlagseite und Highlights
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2020 war eines der drei heißesten Jahre der Messgeschichte, sagt der Bericht „State of the Global Climate 2020“ der World Meteorological Organisation der UNO. Die weltweite Durchschnittstemperatur lag bereits 1,2°C über dem vorindustriellen Niveau. 1

  • Die Konzentration der wichtigsten Treibhausgase – Kohlendioxid, Methan und Lachgas – ist weiter gestiegen, obwohl die Emissionen bedingt durch Covid-19 zeitweilig gesunken sind.
  • 2020 war eines der drei heißesten Jahre der Messgeschichte. Die letzten sechs Jahre waren insgesamt die heißesten der Messgeschichte. In Werchojansk (Russland) wurden am 20. Juni 38,0°C gemessen – die höchste jemals gemessene Temperatur nördlich des Polarkreises.
  • Der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt sich. Die in den Ozeanen gespeicherte Wärme nimmt ebenso zu wie die Übersäuerung. Das verringert die Fähigkeit der Ozeane, den Klimawandel zu mildern.
  • Die jährliche Mindestausdehnung des arktischen Meereises war die zweitniedrigste jemals gemessene. Der Rückzug des Meereises in der Laptev-See 2 war der früheste seit Beginn der Satellitenbeobachtung.
  • Der Eisverlust der Antarktis beschleunigte sich um 2005. Derzeit verliert die Antarktis jedes Jahr ungefähr 175 bis 225 Gigatonnen Eis.
  • Die Hurrikan-Saison im Nordatlantik war außergewöhnlich aktiv. Hurrikane, extreme Hitzewellen, massive Dürren und Waldbrände führten zu wirtschaftlichen Verlusten von zig Milliarden Dollar und forderten viele Todesopfer.
  • In der ersten Hälfte des Jahres wurden 9,8 Millionen Menschen zeitweise oder auf Dauer durch Wetterkatastrophen vertrieben.
  • Die durch Wettereinflüsse verursachten Probleme in der Landwirtschaft wurden durch Covid-19 noch verschärft, so dass die Ernährungsunsicherheit weiter gestiegen ist.

1 Schwankungsbreite: plus minus 0,1°C

2 Ein Randmeer des Nordpolar-Meers



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Interview mit Prof. Franz Essl zum österreichischen Earth Overshoot Day

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"Franz Essl zum österreichischen Earth Overshoot Day 2021" von Martin Auer | S4F-Interview

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Es gibt inzwischen mehr menschengemachte Dinge auf der Erde als Pflanzen und Tiere. Was macht das mit dem Planeten? Mehr als 90 Prozent aller großen Säugetiere sind Menschen und ihre Nutztiere, und nur ein verschwindender Teil sind noch Wildtiere. Wohin führt uns das? Wir sprechen mit dem Biodiversitätsforscher Franz Essl über die weltweite Übernutzung von Atmosphäre, Land und Wasser. Außerdem geht es um die Schwierigkeiten, den Wohlstand zu bewahren und gleichzeitig den Ressourcenverbrauch zu senken. Wir fragen, ob wir Arbeit und Arbeitszeit nicht neu gestalten sollten und wie wir die Landnutzung regeln sollen, damit wir weiter fruchtbare Böden und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt haben. Wir sprechen auch darüber, ob es in der Landwirtschaft nur darum gehen kann, möglichst billige Nahrungsmittel herzustellen, und wie ein sozialer Ausgleich aussehen könnte, wenn nachhaltige Produktion auch entsprechend bezahlt wird.

Anlässlich des österreichischen Earth Overshoot Day am 07.04.2021 macht Martin Auer ein Interview mit Assoz.Prof. Mag. Dr. Franz Essl vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien.



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Interview mit Prof. Reinhard Steurer zum österreichischen Earth Overshoot Day

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"Reinhard Steurer zum österreichischen Earth Overshoot Day 2021" von Martin Auer | S4F-Interview

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Der 7. April ist für Österreich der Welt-Erschöpfungstag. Wenn die ganze Welt so viele Ressourcen verbrauchen würde wie Österreich, hätte sie an diesem Tag alles verbraucht, was der Planet in einem Jahr wiederherstellen kann. Der Politologe Prof. Steurer erklärt, wie es möglich ist, mehr Ressourcen zu verbrauchen, als eigentlich da sind. Und warum Österreich hier besonders schlecht dasteht. Und ob Wohlstand nur von der Wirtschaftsleistung abhängt. Er zeigt drei Strategien auf, durch die der Ressourcenverbrauch von der Wirtschaftsleistung entkoppelt werden könnte, und liefert eine überraschende Begründung dafür, warum wir von allen Seiten dazu aufgefordert werden, unseren persönlichen ökologischen Fußabdruck zu berechnen. Und schließlich erklärt er, warum die meisten Menschen finanziell profitieren würden, wenn das Ausstoßen von einer Tonne CO2 100 Euro kosten würde.

Anlässlich des österreichischen Earth Overshoot Day am 07.04.2021 macht Martin Auer ein Interview mit Assoz.Prof. Mag. Dr. Reinhard Steurer vom Institut für Wald-, Umwelt- und Ressourcenpolitik der Universität für Bodenkultur Wien.



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Klimastreik: 1068 Klimaaktionen in 68 Ländern, 5000 auf der Wiener Ringstraße

S4F mit großem Banner vor der Hauptuni Wien
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Laut Fridays for Future Österreich haben sich 5000 Menschen an der 3 km langen Menschenkette um die Wiener Ringstraße beteiligt. Rund um den Globus haben 1068 Aktionen in 68 Ländern stattgefunden. Auch wenn die Zahlen nicht an die Aktionen des bisher größten weltweiten Klimastreiks vom September 2019 heranreichen, so war es global doch der größte Streik seit Beginn der Coronakrise.

Foto: Christian Zauner. Scientists for Future vor der Hauptuni Wien



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„Jetzt mit dem Klimaschutz ernst machen!“ eine Online-Podiumsdiskussion

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Mittwoch, 17. März, 18 Uhr, online im Livestream auf YouTube und Facebook.
Eine Veranstaltung von Scientists for Future Oberösterreich und Scientists for Future Austria

"Jetzt mit dem Klimaschutz ernst machen!" eine Online-Podiumsdiskussion

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Mit em. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Kromp-Kolb (Institut für Meteorologie und Klimatologie der BOKU Wien), Univ.-Prof. Dr. Michael Rosenberger (Institut für Moraltheologie der KU Linz) und Stefan Kaineder (oö Landesrat für Umwelt- und Klimaschutz, Grüne).

Moderation: Klaus Buttinger, Redakteur für die Tageszeitung Oberösterreichische Nachrichten (OÖN)

Ein Jahr lang hat die Corona-Pandemie alle anderen politischen Agenden in den Hintergrund gerückt und fast die gesamte öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Jetzt, da die Impfkampagne allmählich Fahrt aufnimmt, wird es Zeit, sich wieder auf die weit größeren ökologischen Herausforderungen zu fokussieren, die in den kommenden Jahren bewältigt werden müssen. Denn es bleiben uns nur noch wenige Jahre, wenn wir das Ziel der Klimakonferenz von Paris 2015 auch nur annähernd erreichen wollen. Klimastreiks und Klimavolksbegehren machen unmissverständlich deutlich, dass es nicht nur um ein paar ökologische Nachbesserungen geht, sondern um eine fundamentale Reform unseres Modells der Marktwirtschaft und des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Die Podiumsdiskussion fragt, was jetzt zu tun ist – und was davon die Bundes- und die Landespolitik tun können und müssen. Gleichzeitig soll auch thematisiert werden, welche Unterstützung die Politik in der breiten Öffentlichkeit braucht, um die entsprechenden Maßnahmen mittel- und langfristig durchhalten zu können.



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Heute 13 Uhr, Livestream: Finale Sitzung des Umweltausschusses zum Klimavolksbegehren

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Die Sitzung wird per Livestream übertragen.

Der Abschluss des Volksbegehrens im Parlament wird zeigen, welche Ambitionen für Klimaschutz die Parteien tatsächlich haben. Die letzten Jahre waren voller Versprechen, während in der tatsächlichen Umsetzung bisher wenig vorangegangen ist. Es ist derzeit noch offen, ob es einen Mehrparteienantrag geben wird und in welchem Umfang die Forderungen übernommen werden. Wie auch diverse Medienberichte der letzten Zeit gezeigt haben, steht und fällt dies mit dem Mut der Regierungsparteien – insbesondere der ÖVP. Wir erwarten uns eine überzeugende Strategie und klar definierte Schritte, wie jedes Jahr CO2 eingespart werden soll, und keine 1:1 Kopie des Regierungsprogramms! 

400.000 Menschen haben das Klimavolksbegehren mit ihrer Unterschrift unterstützt. Diese repräsentative Umfrage zeigt, dass es der ausdrückliche Wille der Bevölkerung ist, dass Parlament und Regierung die Klimakrise ernst nehmen.

Vor und nach der Ausschusssitzung wird es auch vor Ort Aktionen geben.



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19.3.21: Globaler Protest:
No More Empty Promises!

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Die globale Fridays For Future-Bewegung ruft unter dem Motto “#NoMoreEmptyPromises” erneut zu Protesten gegen die unzureichende Klimapolitik der Regierungen auf. In Österreich beteiligen sich Regionalgruppen mit unterschiedlichen Aktionsformen. In Wien wird Fridays For Future mit einer Menschenkette um den Ring ÖVP und Grüne an ihre geteilte Verantwortung erinnern, Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen und jungen Menschen eine Zukunftsperspektive zu geben. Konkret werden große Würfe wie ein starkes Klimaschutzgesetz und eine rasche Umsetzung der ökosozialen Steuerreform gefordert. Wir rufen alle dazu auf, sich dem bunten Protest für Klimagerechtigkeit anschließen!

Menschenkette mit Abstand

In einer corona-konformen Menschenkette rund um die Ringstraße erinnern wir ÖVP und Grüne an ihre geteilte Verantwortung für Klimagerechtigkeit. Die Menschenkette wird mit bunten Bannern und Schnüren verbunden. Zusätzlich gibt es Musik, Kunstaktionen und Redebeiträge!

Treffpunkte und Uhrzeiten

Wann: ab 12:00 Uhr
Wo: Auf der Ringstraße

Treffpunkte: U-Bahn-Stationen bei Schottentor, Volkstheater, Karlsplatz, Stadtpark, Stubentor

Corona-Hinweise

Auf unserem Protest sind das Tragen einer FFP2-Maske und Einhalten des Abstands von min. 3 Metern verpflichtend. Zahlreiche Ordner*innen werden für Sicherheit sorgen.



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Klimaklage: Mex kämpft ums Menschenrecht auf Klimaschutz

Mex im Rollstuhl in der Box-Trainingshalle
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Mex leidet an einer temperaturabhängigen Form der Multiplen Sklerose. Im Winter, wenn es kalt ist, hat er nur geringe Beschwerden, doch im Sommer, an heißen Tagen, kann sich Mex nur im Rollstuhl fortbewegen. Die stetig steigenden Temperaturen und vermehrten Hitzetage, bedingt durch die Klimakrise, tragen maßgeblich dazu bei, dass Mex an immer mehr Tagen im Jahr das Haus nur mit einem Rollstuhl verlassen kann.

Mex mit Boxhandschuhen
Mex kämpft um sein Menschenrecht
Mex und Michaela lesen Akten
Mex mit Anwältin Michaela Krömer

Sein Menschenrecht auf Leben und Gesundheit sieht er durch mangelnde Maßnahmen des Staates Österreich zur Bekämpfung der Klimakrise eingeschränkt. Daher will er nun vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einen Präzedenzfall schaffen, um Staaten zum schnellen Handeln in der Klimakrise zu bringen. Ein Team aus erfahrenen Anwält*innen, Jurist*innen und Universitätsprofessor*innen begleitet Mex auf seinem Weg. Unterstütze Mex und Fridays For Future mit einer kleinen oder großen Spende und trage zur Rettung der Erde bei: klimaklage.fridaysforfuture.at oder direkt auf Respekt.net.



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