Dürre: Alarmstufe für 15 Prozent des EU-Gebiets

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Die Europäische Dürrebeobbachtungsstelle meldet für das letzte Julidrittel für 45 Prozent des EU-Gebiets Warnstufe, das heißt ein Defizit an Bodenfeuchtigkeit, und für 15 Prozent des EU-Gebiets Alarmstufe, das bedeutet Vegetationsstress auf Grund von Mangel an Bodenfeuchtigkeit und dadurch verursachtes Vegetationsdefizit. Ursache sind geringe Niedrschläge und frühe Hitzewellen im Mai und Juni. Da Flüsse zu wenig Wasser führen, sindsowohl Wasserkraftwerke als auch die Kühlsysteme andere Kraftwerke beeinträchtigt. Ebenso beeinträchtigt sind die bisherigen und die zu erwaartenden Ernteerträge.
Die Europäische Dürrebeobachtungsstelle (European Drought Observatory – EDO) ist ein Dienst der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission.
https://edo.jrc.ec.europa.eu/edov2/php/index.php?id=1000



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Nahrungsmitteltransporte sind CO2-intensiver als bisher angenommen

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Ein Fünftel des CO2-Ausstoßes des Ernährungssystems wird durch Transport verursacht, ergab eine kürzlich in Nature veröffentlichte Studie. 2017 verursachten nationale und internationale Nahrungsmitteltransporte 3 Gigatonnen CO2e, 7,5 Mal so viel wie bisher angenommen. Reiche Länder waren für beinahe die Hälfte davon verantwortlich, obwohl sie nur 12 Prozent der Weltbevölkerung stellen, da sie Nahrung aus aller Welt importieren. Kühltransporte sind besonders CO2-intensiv: Die Beförderung von Obst und Gemüse verursachte doppelt so viele Emissionen wie der eigentliche Anbau.
https://www.nature.com/articles/d41586-022-01766-0



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Hitze und Dürre vermindern Ernteerträge in der EU

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Die Erträge von Mais, Sonnenblumen und Soja werden laut JRC MARS Bulletin heuer um 8 bis 9 Prozent geringer sein als im Fünfjahresdurchschnitt. Ursache sind die Hitze und Trockenheit in der Zeit von Anfang Juni bis Mitte Juli in Teilen Europas. In Österreich waren auf Grund günstig verteilter Niederschläge die Bedingungen für Sommerfeldfrüchte gut. Das Bulletin wird von der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission herausgegeben.
https://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/handle/JRC127963



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World Resource Institute: Reduktion von Biosprit könnte helfen, die Hungerkrise zu bewältigen

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Würden die USA und Europa ihren Getreideverbrauch für die Produktion von Ethanol als Kraftstoffzusatz um die Hälfte reduzieren, würde das den Ausfall der Getreidelieferungen infolge des Ukrainekriegs vollständig kompensieren. Zu diesem Schluss kommen Berechnungen des World Resource Institute, die im April veröffentlicht wurden. Die Elektrifizierung des Verkehrs würde helfen, nicht nur fossile, sondern auch Bio-Treibstoffe zu sparen.
https://www.wri.org/insights/ukraine-food-security-climate-change



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Fleischalternativen aus Pilzkulturen könnten helfen, die Wälder der Erde zu retten
Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

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Wenn bis 2050 nur ein Fünftel des pro-Kopf Rindfleischkonsums durch Fleischalternativen aus mikrobiellem Protein ersetzt wird, könnte das die weltweite Entwaldung halbieren: Das ist das Ergebnis einer neuen Analyse des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde und zum ersten Mal mögliche Auswirkungen dieser bereits marktreifen Lebensmittel auf die Umwelt umfassend untersucht. Der aus Pilzkulturen durch Fermentierung produzierte Fleischersatz ähnelt echtem Fleisch in Geschmack und Konsistenz, ist aber ein biotechnologisches Produkt. Gegenüber Rindfleisch erfordern diese Fleischalternativen deutlich weniger Landressourcen und können somit die Treibhausgasemissionen durch Viehhaltung und die Ausweitung von Acker- und Weideland stark senken. Die Analyse geht von der Annahme aus, dass die wachsende Weltbevölkerung immer mehr Appetit auf Rindfleisch hat.

„Fleischalternativen aus Pilzkulturen könnten helfen, die Wälder der Erde zu retten
Potsdam Institut für Klimafolgenforschung
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