Climate Change Performance Index 2024 erschienen

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Seit 2005 bemisst dieser Index – eine Zusammenarbeit von Germanwatch, New Climate Institute und Climate Action Network International – jährlich die Klimaschutzbemühungen von 63 Ländern und der EU, die zusammen für 90 % der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich sind.

Am besten schneidet heuer Dänemark mit dem vierten Platz ab – Die ersten drei Plätze wurden nicht vergeben. Danach folgen Estland, die Philippinen, Indien und dann erst die Niederlande. Am Schluss der Liste steht Saudi Arabien, nach dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die EU belegt den 16. Platz, Österreich den 32. zwischen Kolumbien und Lettland.
Aufsteiger des Jahres ist Brasilien, das mit der Regierung Lula da Silva zu seinem ursprünglichen, von Bolsonaro verwässerten Klimaplan (NDC) zurückkehrte und Maßnahmen gegen die Entwaldung beschloss.
Absteiger des Jahres ist das Vereinigte Königreich. Unter der jetzigen Regierung wurde die Umweltgesetzgebung verzögert oder unterminiert, Produktion von Fossilen erweitert und kaum Fortschritte bei Erneuerbaren gemacht.

Eine interaktive Weltkarte gibt es auf ccpi.org, der 36 Seiten umfassene Report kann heruntergeladen werden.



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China und USA erklären, bei der Bekämpfung des Klimawandels gemeinsam vorgehen zu wollen

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Die USA und China, die beiden größten Verschmutzer, haben vereinbart, gemeinsam gegen die Klimaerhitzung vorzugehen. Sie wollen die Kapazitäten für erneuerbare Energien bis 2030 verdreifachen, um den Ersatz fossiler Brennstoffe zu beschleunigen. China hat auch erklärt, Reduktionsziele für alle Treibhausgase setzen zu wollen. Bisherige Ziele haben ausschließlich CO2 betroffen. China hat kein Versprechen bezüglich eines Ausstiegs aus Kohle gegeben. New York Times, 14.11.2023



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Wasserhaushalt in der Stadt: Den Wald als Vorbild nehmen
CCCA Factsheet #33 Naturnaher urbaner Wasserhaushalt

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Autor innen: Daniela Fuchs-Hanusch (TU Graz), Martin Regelsberger (Technisches Büro für Kulturtechnik), Katharina Schwarzfurtner und Lisa Waldschütz (Universität für Bodenkultur Wien)

Begutachtet von: Isabel Auer und Magdalena Holzer (Weatherpark), Carina Brachner (Technische Universität Wien)

Hitzetage nehmen in Österreich seit den 1980er Jahren stetig zu [1]. Von Hitze sind Siedlungen besonders betroffen. Hohe Bebauungsdichten mit wärmeabsorbierenden Oberflächen und hohem Versiegelungsgrad führen zu sogenannten urbanen Hitzeinseln. Die Hitzebelastung wird sich in Zukunft aufgrund der globalen Erwärmung, fortschreitender Versiegelung und durch den Verlust von aktivem Boden, sowie dessen Wasserspeicherfähigkeit, noch weiter verschärfen [2].

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CCCA Factsheet #33 Naturnaher urbaner Wasserhaushalt
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Persönliches CO2-Guthaben? Forscher*innen fachen die Diskussion neu an
von Martin Auer

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Das Thermometer des Climate Action Tracker steht auch nach dem Glasgower Klimagipfel auf 2,7°C. Es gibt keinen Zweifel daran, dass eine solche Erwärmung gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter für die Menschheit katastrophal wäre. Derzeit stehen wir schon bei 1,1°C. Es ist also notwendig, über alle nur möglichen Maßnahmen nachzudenken, die eine weitere Erwärmung hinauszögern können. Eine solche Maßnahme wäre das persönliche CO2-Guthaben, auf Englisch personal carbon allowance, abgekürzt PAC. Dieses Instrument wurde schon in den 1990er Jahren diskutiert, hat aber nur wenig Zuspruch erhalten. Vier Wissenschaftler*innen von der Königlichen Technischen Hochschule Stockholm, der Universität Oxford, der School of Sustainability Herzliya und dem University College London schlagen nun vor, diese Lenkungsmaßnahme erneut unter die wissenschaftliche Lupe zu nehmen. Der Beitrag erschien im August 2021 im Fachblatt nature sustainability1.

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