Projekt FirEUrisk: Extreme Waldbrände in den Mittelmeerländern sollen Lehren für Europa liefern

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Gemeinsam mit 38 Partnerinstitutionen aus 19 Ländern entwickelt das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung im Rahmen des Projekts FirEUrisk eine wissenschaftlich fundierte Strategie zum Management, zur Überwachung und zur Analyse von großen Waldbränden in Europa, um Erfahrungen aus den südeuropäischen Ländern zu nutzen. Das von der Europäischen Union geförderte Projekt bringt Forschende, Praktiker, politische Entscheidungsträgerinnen und Bürger zusammen, um die Verwundbarkeit und Widerstandsfähigkeit von Gemeinden und Ländern gegenüber Waldbränden in Nord-und Mitteleuropa sowie dem Mittelmeerraum zu untersuchen. Das übergeordnete Ziel ist die Anpassung von Brandmanagementstrategien an erwartete klimatische und sozioökonomische Veränderungen. „Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass Brände in Regionen auftreten, in denen sie bisher nicht vorkamen, und dass sie immer schwerer werden“, erklärt FirEUrisk-Koordinator Domingos Xavier Viegas von der Universität Coimbra, Portugal.
https://fireurisk.eu/



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15. Call des Austrian Climate Research Programme dotiert mit 5 Millionen Euro

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Am 21. Juli wurde der 15. Call des Austrian Climate Research Programme (ACRP), dotiert mit 5 Millionen Euro, gestartet. Gefördert werden Forschungsprojekte, die sich mit Aspekten des Klimawandels, dessen Auswirkungen in Österreich und möglichen Anpassungsmaßnahmen auseinandersetzen. Dabei sind heuer folgende Themenfelder ausgeschrieben:

  • Understanding the climate system and consequences of climate change
  • Specific support for Austria’s policymakers
  • Transformative change

Der Call ist bis zum 26.01.2023, 12:00 Uhr geöffnet und wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft im Auftrag des Klima- und Energiefonds abgewickelt.
https://www.klimafonds.gv.at/call/acrp-2022/




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Citizen Science: Wissenschaft zum Mitmachen
von Johannes Mueller

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Um den Planeten für die Menschheit bewohnbar zu erhalten, braucht es die Wissenschaft. Und alle können sich daran beteiligen: Bürger:innen erforschen das Universum, überwachen Biodiversität, dokumentieren Klimaschäden, gestalten die Stadt…

Es war im Dezember des Jahres 1900, als der amerikanische Ornithologe (Vogelkundler) Frank Chapman eine Initiative gründete, die weitreichend die Wissenschaften verändern sollte. Bis ins 19. Jahrhundert war es in Nordamerika Tradition, sich am Weihnachtstag auf Side Hunts zu begeben, bei denen die bewaffneten Teilnehmer durch die Landschaft marschierten und jeden noch so kleinen Vogel, den sie sahen, erschossen und am Ende ihre Beute miteinander verglichen. Chapman schlug vor, die Vögel, die beobachtet wurden, zu zählen, anstatt sie zu erschießen. Dem Aufruf folgten zu Beginn 27 Beobachter an 25 Plätzen in den USA und Kanada, die insgesamt 18.500 Vögel von 90 verschiedenen Arten dokumentierten. Im Winter 2012/13 nahmen insgesamt mehr als 70.000 Bürger:innen an über 23.00 Orten teil. Diese von der National Audubon Society durchgeführte jährliche Vogelzählung gilt als eines der ältesten Citizen Science Projekt weltweit.

„Citizen Science: Wissenschaft zum Mitmachen
von Johannes Mueller
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