Weltweiter Klimastreik : S4F treffen sich in Wien um 12 Uhr vor der Hauptuni

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Die Banner liegen schon bereit.

Aktionen in ganz Österreich:

📌 Innsbruck: 19.03. 12:00, Landhausplatz 7. weltweiter Klimastreik – Fahrraddemo📌

Linz: 19.03. 14:00 – 15:30, Hauptplatz 7. weltweiter Klima-Aktionstag

📌 Kufstein: 18.03. 15:00 – 19.03.21 15:00, Oberer Stadtplatz Fridays for Future Kufstein

📌 Graz: 19.03. 12:00 – 19:00, Hauptplatz 7. Weltweiter Klimastreik

📌 Wien: 19.03. 12:00 – 14:00, Ring Weltweiter Klimastreik 19. März: Menschenkette um den Ring!

📌 Vorarlberg: 19.03. 12:30 – 15:00, Bregenz Landhaus Fridays for Future Vorarlberg

📌 Salzburg: 19.03. 14:00 – 15:30, Staatsbrücke 7. Globaler Klimastreik am 19.3.2021

📌 Kärnten: 19.03. 09:00 – 19:00, Neuer Platz Klagenfurt Fridays for Future Kärnten

📌 Waldviertel: 19.03. 14:30 – 16:00, Gmünd. Treffpunkt: Gehweg vor der Post 2. Waldviertler Klimademo: Pro FJ-Bahn – 2gleisig bis Gmünd

📌 Osttirol/Spittal an der Drau: 19.03. 13:00 – 13:30, Lienz

📌 Göllersdorf: 19.03. 16:00 – 16:30, Hauptplatz „beim großen Tuch“ http://xn--gllersdorf-for-future-hec.at/

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Bäume pflanzen genügt nicht

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Studie: Climate-driven risks to the climate mitigation potential of forests

William R. L. Anderegg,  Anna T. Trugman, Grayson Badgley, Christa M. Anderson, Ann Bartuska, Philippe Ciais, Danny Cullenward, Christopher B. Field, Jeremy Freeman, Scott J. Goetz,, Jeffrey A. Hicke, Deborah Huntzinger, Robert B. Jackson,, John Nickerson, Stephen Pacala, James T. Randerson

Science 19. Juni 2020

Bäume pflanzen wird oft als Wundermittel gegen den Klimawandel propagiert. Doch Bäume pflanzen allein genügt nicht. Viele Faktoren müssen beachtet werden, damit Wälder ihre Wirkung als natürliche Klimalösung entfalten können. Wälder haben ein großes Potential, den menschenverursachten Klimawandel zu mildern, weil sie CO2 aus der Luft aufnehmen und im Holz der Bäume speichern können. Dazu müssen sie aber Bestand haben. Ein lebender, wachsender Baum ist eine Kohlenstoff-Senke, er entzieht der Atmospähre CO2. Doch ein toter, verrottender Baum ist eine CO2-Quelle, und erst recht ein brennender Baum.

Alle terrestrischen Ökosysteme zusammen nehmen ungefähr 30 Prozent der jährlichen menschlichen Kohlenstoff-Emissionen auf, das sind rund 9,5 Gigatonnen CO2e (CO2-Äquivalent), davon nehmen Wälder rund 8,8 Gigatonnen auf. Waldbasierte natürliche Klimalösungen könnten bis 2030 weitere 7 Gigatonnen jährlich bringen. Da das menschengemachte CO2 jahrhundertelang in der Atmosphäre bleiben wird, ist es entscheidend, dass auch die Wälder über Jahrhunderte Bestand haben.

Doch, wie die Autorinnen feststellen, basieren viele waldbasierte natürliche Klimalösungen nicht auf der besten verfügbaren Wissenschaft um die Risiken für die Stabilität der Wälder richtig einzuschätzen. Denn die Risiken von Dürren, Waldbränden, Insektenbefall und Gefährdung durch menschliche Eingriffe werden sich im 21. Jahrhundert voraussichtlich noch verstärken. Noch dazu können sich diese Faktoren gegenseitig versärken.

Die Autorinnen stellen fest, dass die Kluft zwischen den vorhandenen wissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen und den derzeitigen Praktiken geschlossen werden muss. Und sie betonen, dass der Blick auf das große Potential, das richtig durchgeführte waldbasierte Klimalösungen haben, nicht von den anderen wichtigen Klimaschutzmaßnahmen ablenken darf, vor allem von der Reduktion der Emissionen aus fossilen Brennstoffen. Sie fordern eine breite , multidisziplinäre Anstrengung, um die besten verfügbare Wissenschaft für Politik und Management verfügbar zu machen.

Titelfoto: Wikimedia Commons, Salam 2009, CC BY SA

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Bei einer Klimaerhitzung über 1,5°C könnten die Tropen unbewohnbar werden.

Familie geht unter hohen Baoba-Bäumen in der Abendsonne
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Studie: Projections of tropical heat stress constrained by atmospheric dynamics

Yi Zhang, Isaac Held & Stephan Fueglistaler

nature geoscience 8. 3. 2021

Die „Kühlgrenztemperatur“ (wet-bulb temperature) ist ein Maß für die Kombination aus Hitze und Luftfeuchtigkeit. Wer manchmal in die Sauna geht, weiß, dass hohe Temperaturen nur bei geringer Luftfeuchtigkeit erträglich sind, da sich der Körper dann durch Schwitzen abkühlen kann. Das heißt, dass in Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit die gesundheitlichen Folgen der Klimaerhitzung besonders schwerwiegend sind. Der menschliche Körper kann sich nur bis zu einer Kühlgrenztemperatur von 35°C selbstständig kühlen. Eine Studie von Yi Zhang, Isaac Held & Stephan Fueglistaler, veröffentlicht in nature geoscience, zeigt, dass eine Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 1,5°C verhindern kann, dass die tropischen Gebiete zwischen 20°Nord und 20°Süd unbewohnbar werden. Ein Temperaturanstieg darüber hinaus wäre für diese Gebiete absolut katastrophal.
Der Artikel ist u. a. über den Zugang der Universitätsbibliothek Wien zugänglich. Eine Zusammenfassung bietet der Guardian.

Foto: Wikimedia Commons: Gavinevans. CC BY-SA

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„Jetzt mit dem Klimaschutz ernst machen!“ eine Online-Podiumsdiskussion

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Mittwoch, 17. März, 18 Uhr, online im Livestream auf YouTube und Facebook.
Eine Veranstaltung von Scientists for Future Oberösterreich und Scientists for Future Austria

"Jetzt mit dem Klimaschutz ernst machen!" eine Online-Podiumsdiskussion

Mit em. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Kromp-Kolb (Institut für Meteorologie und Klimatologie der BOKU Wien), Univ.-Prof. Dr. Michael Rosenberger (Institut für Moraltheologie der KU Linz) und Stefan Kaineder (oö Landesrat für Umwelt- und Klimaschutz, Grüne).

Moderation: Klaus Buttinger, Redakteur für die Tageszeitung Oberösterreichische Nachrichten (OÖN)

Ein Jahr lang hat die Corona-Pandemie alle anderen politischen Agenden in den Hintergrund gerückt und fast die gesamte öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Jetzt, da die Impfkampagne allmählich Fahrt aufnimmt, wird es Zeit, sich wieder auf die weit größeren ökologischen Herausforderungen zu fokussieren, die in den kommenden Jahren bewältigt werden müssen. Denn es bleiben uns nur noch wenige Jahre, wenn wir das Ziel der Klimakonferenz von Paris 2015 auch nur annähernd erreichen wollen. Klimastreiks und Klimavolksbegehren machen unmissverständlich deutlich, dass es nicht nur um ein paar ökologische Nachbesserungen geht, sondern um eine fundamentale Reform unseres Modells der Marktwirtschaft und des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Die Podiumsdiskussion fragt, was jetzt zu tun ist – und was davon die Bundes- und die Landespolitik tun können und müssen. Gleichzeitig soll auch thematisiert werden, welche Unterstützung die Politik in der breiten Öffentlichkeit braucht, um die entsprechenden Maßnahmen mittel- und langfristig durchhalten zu können.

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Heute 13 Uhr, Livestream: Finale Sitzung des Umweltausschusses zum Klimavolksbegehren

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Die Sitzung wird per Livestream übertragen.

Der Abschluss des Volksbegehrens im Parlament wird zeigen, welche Ambitionen für Klimaschutz die Parteien tatsächlich haben. Die letzten Jahre waren voller Versprechen, während in der tatsächlichen Umsetzung bisher wenig vorangegangen ist. Es ist derzeit noch offen, ob es einen Mehrparteienantrag geben wird und in welchem Umfang die Forderungen übernommen werden. Wie auch diverse Medienberichte der letzten Zeit gezeigt haben, steht und fällt dies mit dem Mut der Regierungsparteien – insbesondere der ÖVP. Wir erwarten uns eine überzeugende Strategie und klar definierte Schritte, wie jedes Jahr CO2 eingespart werden soll, und keine 1:1 Kopie des Regierungsprogramms! 

400.000 Menschen haben das Klimavolksbegehren mit ihrer Unterschrift unterstützt. Diese repräsentative Umfrage zeigt, dass es der ausdrückliche Wille der Bevölkerung ist, dass Parlament und Regierung die Klimakrise ernst nehmen.

Vor und nach der Ausschusssitzung wird es auch vor Ort Aktionen geben.

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