100 Wissenschaftler:innen fordern vor der ÖVP-Zentrale Politik auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse

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An die 100 österreichische Wissenschaftler:innen unterschiedlicher Fachrichtungen fordern Politik auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Klimakrise. Bei einer öffentlichen Pressekonferenz am 4. April 2024 machten sie auf das Sicherheitsrisiko durch unzureichende Klimapolitik aufmerksam, und verlangten Politik mit Sachverstand im Super-Wahljahr. “Es geht um die Zivilisation, wie wir sie kennen – um Zivilisationsschutz. Wir hoffen, dass die ÖVP eine einer staatstragenden Partei entsprechende Klimapolitik entwickelt – und das noch vor den EU und NR Wahlen” so Dr. Nicolas Roux von der Universität für Bodenkultur Wien.

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Gerichtsurteil: KLM begeht Greenwashing

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Ein niederländisches Gericht hat entschieden, dass die Fluggesellschaft KLM ein „zu rosiges Bild“ von der Nachhaltigkeit des Flugverkehrs zeichnet. Der Fall wurde von niederländischen Umweltverbänden im Rahmen der europäischen Regeln für irreführende Werbung eingereicht. Aktivisten nannten es „einen historischen Sieg über Greenwashing“, aber das Urteil enthält keine Aufforderung zur Berichtigung der Aussagen – lediglich eine Ermahnung, dass KLM in der künftigen Kommunikation „ehrlich und konkret“ sein muss. Deutsche Welle: https://www.dw.com/en/greenwashing-klm-ads-were-misleading-dutch-court-says/a-68621641



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EU-Parlament: Direktive gegen irreführende Nachhaltigkeits-Label

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Das EU-Parlament hat am 11. Mai einem Gesetzesvorschlag zugestimmt, nach dem Produktbeschreibungen wie „umweltfreundlich“, „biologisch abbaubar“, „öko“ und vor allem „klimaneutral“ ohne detaillierten Nachweis nicht mehr benutzt werden dürfen. Insbesondere dürfen Produkte nicht als „klimaneutral“ bezeichnet werden, wenn diese Behauptung nur auf CO2-Kompensation beruht. Allerdings hat das Parlament kein generelles Verbot von Umweltschutz-Behauptungen für auf fossilen Brennstoffen beruhende Produkte beschlossen, was vom European Environmental Bureau kritisiert wird.
https://eeb.org/red-card-to-greenwashing-and-early-obsolescence-eu-parliament-votes-to-strengthen-consumer-protection/



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Corporate Greenwashing: Die Klimaversprechen vieler großer Unternehmen halten einer näheren Untersuchung nicht stand
von Martin Auer

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Ein aktueller Report nimmt 25 Unternehmen unter die Lupe

2019 hat Amazon zusammen mit anderen Großunternehmen The Climate Pledge gegründet, einen von mehreren Zusammenschlüssen von Firmen, die sich verpflichten, bis 2040 klimaneutral zu werden. Doch bis heute hat Amazon nicht im Detail dargelegt, wie es dieses Ziel erreichen will. Es ist nicht klar, ob das Versprechen nur die CO2-Emissionen oder alle Treibhausgase umfasst, und es ist nicht klar, in welchem Umfang die Emissionen tatsächlich reduziert oder bloß durch CO2-Kompensation ausgeglichen werden sollen.

Ikea möchte bis 2030 „klimapositiv“ sein. Was genau damit gemeint ist, bleibt unklar, aber es suggeriert, dass Ikea bis dahin noch mehr als klimaneutral werden will. Konkret plant das Unternehmen eine Reduktion seiner Emissionen bis 2030 um nur 15 Prozent. Für den Rest will sich Ikea unter anderem „vermiedene“ Emissionen anrechnen, d. h. Emissionen, die eigentlich seine Kund:innen vermeiden, wenn sie Solarpaneele von Ikea kaufen. Weiter rechnet Ikea sich den in seinen Produkten gebundenen Kohlenstoff an. Dabei ist sich das Unternehmen bewusst, dass dieser Kohlenstoff im Durchschnitt nach ca. 20 Jahren wieder freigesetzt wird (z. B. wenn Holzprodukte entsorgt und verbrannt werden). Das macht natürlich die Klimawirkung dann wieder zunichte.

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von Martin Auer
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