Klimawahlen in Tirol: 12 Fragen an die Parteien

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Fridays for Future haben zusammen mit Scientists for Future Tirol und Parents for Future Tirol zwölf Fragen an die sieben wahlwerbenden Parteien gestellt. Die Fragen drehten sich um die Dringlichkeit des Klimaschutzes, um ein eventuelle Klimaschutzgesetz auf Landesebene, Klimacheck für alle neuen Gesetze und Förderungen, die Stelle eines „Beauftragten für die künftigen Generationen“, einen Klimafahrplan bis 2040, Reduktion des Bodenverbrauchs, Schutz der Biodiversität, Mobilitätswende, Agrarwende, Nachhaltigkeit in der Bildung und Klimaschutz als Grundrecht. ÖVP, SPÖ, FPÖ, GRÜNE, Liste FRITZ und NEOS haben Antworten geschickt, stumm geblieben ist nur die Liste MFG.
Die Fragen im Detail und die Antworten der Parteien sind hier nachzulesen: https://klimawahlen.at/Tirol2022.html



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Klimawahlkabine zur Tiroler Landtagswahl

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Eine Woche vor der Tiroler Landtagswahl am 25. September geht die „Klima und Energie“-Wahlkabine online und bietet den Wählerinnen und Wählern in Tirol Orientierung im aktuellen Landtagswahlkampf. Auf www.klimawahl.at können die Standpunkte der Tiroler Parteien rund um Klimaschutz und eine moderne Energieversorgung mit den eigenen Meinungen abgeglichen werden.
Sei es die saubere Stromgewinnung oder die Alternativen zu Öl und Gas beim Heizen – mit wenigen Klicks beantworten User und Userinnen in rund 30 Fragen, was sie sich von der Tiroler Landespolitik beim Klimaschutz und der Energieversorgung zukünftig erwarten. BürgerInnen können so auf spielerische Weise herausfinden, wie ihre persönliche Meinung mit den Standpunkten der Parteien übereinstimmt und erhalten eine detaillierte Übersicht, wie die Parteien geantwortet haben.
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220919_OTS0069/endspurt-im-tiroler-wahlkampf-wie-stehen-die-parteien-zu-klimaschutz-und-einer-modernen-energieversorgung



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Greenpeace kündigt Klage gegen EU-Taxonomie an

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Mit der EU-Taxonomie sollen Investitionen in Gas und Atom ab 2023 als nachhaltig eingestuft werden. Aus Sicht der Umweltschutzorganisation Greenpeace ist dieses Vorgehen eindeutig rechtswidrig, denn die Taxonomie untergräbt damit das Ziel der EU bis 2050 klimaneutral zu werden. Jetzt hat Greenpeace Zentral- und Osteuropa – und damit auch Greenpeace Österreich – gemeinsam mit den Länderbüros in Deutschland, Spanien, Italien, Belgien, Frankreich, Luxemburg, der EU, sowie mit weiteren Umweltorganisationen einen formellen Widerspruch bei der Europäischen Kommission eingelegt. Die EU-Kommission hat bis spätestens Februar 2023 Zeit zu antworten. Sollte sie nicht einlenken, wird Greenpeace eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof einbringen.
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220919_OTS0004/greenpeace-kuendigt-klage-gegen-eu-taxonomie-an



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Auch US-Stromversorger betrieben Klimawandelleugnung und Klimaschutzverzögerung

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In einer im September erschienenen Studie untersuchen Emily L. Williams und Kollg:innen von der Leeds Becket University, inwieweit die öffentlichen Botschaften amerikanischer Elektrizitätsversorger zu Klimaleugnung, Zweifel und Verzögerung beigetragen haben. Vor 1980, so die Studie, entsprachen die Botschaften der Stromversorgungsunternehmen im Allgemeinen dem wissenschaftlichen Verständnis des Klimawandels. Von 1990 bis 2000 jedoch gründeten und finanzierten Stromversorger Frontgruppen mit Namen wie Global Climate Coalition oder Information Council on the Environment, die Klimazweifel und Leugnung förderten. Nach 2000 wurden diese Frontgruppen weitgehend geschlossen, und die Versorgungsunternehmen gingen zur Strategie der Klimaschutzverzögerung über, indem sie die Verantwortung anderer Sektoren betonten und andere Maßnahmen als die Sanierung des Elektrizitätssystems förderten. Viele der Energieversorger, die in der Vergangenheit am stärksten Klimazweifel und -leugnung kommuniziert haben, haben derzeit die langsamsten Pläne, ihren Strommix zu dekarbonisieren.
Quelle: Emily L Williams et al 2022 Environmental Research Letters. 17 094026, https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/ac8ab3



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Attac zu Strompreisbremse: Unsozial und klimaschädlich

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Während die AK die angekündigte Strompreisbremse begrüßt, kritisiert Attac den Vorschlag als unsozial, weil er Haushaltsgrößen nicht berücksichtige. Die kolportierten 2.900 kWh seien deutlich mehr, als kleine Haushalte verbrauchen. Haushalte mit fünf Personen und mehr haben hingegen doppelt so hohe Elektrizitäts-Ausgaben wie Ein-Personen-Haushalte. Unökologisch sei der Vorschlag, weil er keine progressiven Tarife für verschwenderischen Luxusverbrauch beinhalte und für kleine Haushalten keine Anreize, Energie zu sparen. Das Attac-Modell, der „Energie-Grundanspruch“, stelle den Grundbedarf an Energie für alle sicher und verringere verschwenderischen Luxusverbrauch. Mit dem Modell wird der Preis bis zu 50 Prozent des Normverbrauchs durch Zuschüsse gestützt. Darüber hinaus wird der Verbrauch mit progressiven Tarifstufen verrechnet. Mit den progressiven Tarifen im Attac-Modell werden die Ausgaben des Energie-Grundanspruchs zum Teil refinanziert. Zusätzlich fordert auch Attac ebenso wie die AK eine Besteuerung der exzessiven Gewinne der Energiekonzerne.
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220905_OTS0058/attac-zu-strompreisbremse-unsozial-und-klimaschaedlich



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Klimawissenschaftler_innen: Ziviler Ungehorsam von Wissenschaftler_innen ist berechtigt

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Obwohl die wissenschaftlichen Fakten zur Klimakrise auf dem Tisch liegen, sowohl zu den Ursachen, den Folgen als auch den Lösungswegen, obwohl die Folgen der Klimakrise bereits schmerzhaft sichtbar und spürbar sind, steigen die Emissionen weiter. Was können Wissenschaftler:innen noch tun, außer die Ursachen der Klimakrise zu erforschen, die möglichen Folgen zu berechnen, die Wege zur Eindämmung zu analysieren, zu informieren, zu warnen und zu mahnen? Das fragen sechs Klimawissenschaftler:innen in einem Beitrag im Fachblatt Nature Climate Change. Und ihre Antwort ist: Ziviler Ungehorsam von Wissenschaftler:innen ist ein legitimes Mittel, um Druck für Klimaschutz auszuüben.
Ziviler Ungehorsam sei nicht nur legitim, sondern auch wirksam. Die Autor:innen verweisen auf historische Beispiele vom Kampf um Frauenrechte bis zu Aktionen von Extinction Rebellion. Der IPCC hat mit „hohem Vertrauen“ festgestellt, dass kollektives Handeln und soziale Bewegungen eine substanzielle Rolle dabei spielen, auf Regierungen Druck auszuüben um neue Gesetze und Maßnahmen zu erreichen. Analysen von sozialen Bewegungen weltweit zeigen, dass ziviler Ungehorsam einen merkbaren Einfluss auf die Erfolgschancen von Bewegungen hat.
https://www.nature.com/articles/s41558-022-01461-y



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Grönlandeisschmelze: Anstieg des Meeresspiegels um 27 cm ist unvermeidlich geworden

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Ein Anstieg des Meeresspiegels um mindestens 27 Zentimeter, verursacht durch den Klimawandel, ist nun unvermeidlich geworden. Bedingt wird dieser Anstieg durch das Abschmelzen des Grönlandeises. Zu diesem Schluss kommt eine soeben im Fachblatt Nature Climate Change veröffentlichte Studie, geleitet von Prof. Jason Box von der Geologischen Forschungsanstalt für Dänemark und Grönland. Anders als bisherige Modellierungen beruht diese Studie auf Satellitenmessungen des Eisverlusts von 2000 bis 2019. Die Forscher:innen vermuten, dass ein Großteil dieses Anstiegs noch im 21. Jahrhundert geschehen kann. Sollte aber Eisschmelze im Ausmaß des Jahres 2012 zur Normalität werden, würde der Anstieg 78 cm betragen. 600 Millionen Menschen in Küstenregionen sind von diesem Anstieg des Meeresspiegel bedroht. Der Unterschied zwischen unvermeidlichen 27 cm und möglichen 78 cm bedeutet einen gewaltigen Unterschied für Millionen von Menschen, und zeigt, dass ein Eindämmen des Klimawandels um so dringender wird, um die schlimmsten Folgen zu verhüten, dass die internationale Gemeinschaft aber auch ebenso dringend Mittel für die Anpassung bereitstellen muss.
https://www.nature.com/articles/s41558-022-01441-2
https://www.theguardian.com/environment/2022/aug/29/major-sea-level-rise-caused-by-melting-of-greenland-ice-cap-is-now-inevitable-27cm-climate



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Hitzewellen im Mittelmeer immer häufiger: 30,7°C vor der Küste Korsikas

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Vor der Küste Korsikas wurden heuer Wassertemperaturen von 30,7°C gemessen. In den letzten Jahren war das Mittelmeer immer wieder Hitzewellen ausgesetzt. Sie kommen jetzt ungefähr doppelt so oft vor wie in den 80er Jahren. Zwischen 0 und 25 Metern Wassertiefe finden sich die reichsten Ökosysteme, doch gerade diese werden am stärksten erwärmt. Es wird geschätzt, dass marine Hitzewellen für einen Verlust von 80 bis 80 Prozent der Korallen im Mittelmeer verantwortlich sind. Korallen sind wichtige Brutplätze und Nahrungsquellen für Fische und andere Meerestiere. Die Erwärmung führt auch zur Vermehrung von Krankheitserregern und zum Eindringen von wärmeliebenden Arten, die die ursprünglich heimischen verdrängen. Insgesamt ist damit zu rechnen, dass die Biodiversität im Mittelmeer stark zurückgehen wird.
https://theconversation.com/the-mediterranean-has-experienced-record-sea-temperatures-this-summer-this-could-devastate-marine-life-188995



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Indien hat seine Klimaziele nachgebessert

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Indiens Treibhausgasemissionen sollen in den nächsten sieben Jahren auf 45 Prozent des Standes von 2005 sinken. Das ist eine Verbesserung gegenüber den 2016 bekanntgegebenen Zielen um 10 Prozent. Bis 2030 soll auch die Hälfte des Elektrizitätsbedarfs durch Erneuerbare gedeckt werden. Auch das ist eine Verbesserung um 10 % gegenüber dem letzten Ziel. Laut der indischen Regierung hat das Land das Ziel von 40 Prozent Erneuerbaren im Dezember 2021 erreicht. Nach dem Pariser Abkommen sollen die Staaten alle fünf Jahre ihre national festglegten Klimaziele (NDCs) nachbessern. Indien hatte seine neuen Ziele schon bei der COP26 angekündigt, doch erst jetzt formell verabschiedet.
https://www.reuters.com/world/india/india-approves-new-emissions-targets-tackle-climate-change-2022-08-04/



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Chile: Schutz von Klima und Biodiversität soll in die Verfassung

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Schutz des Klimas und der Biodiversität soll in der neuen Verfassung Chiles verankert werden, über die am 4. September abgestimmt wird. Der Staat, so heißt es im Entwurf, habe die Pflicht, die Klima- und Biodiversitätskrise zu bekämpfen und die Anpassung an den Klimawandel zu ermöglichen. Die Verfassung anerkennt, dass der Mensch Teil der Natur ist und die Sorge für die Natur Bedingung für das Überleben der Menschheit ist. Das Dokument besagt auch, dass die Natur ihre eigenen Rechte hat und geschützt werden muss, auch wenn kein direkter Schaden für Menschen droht.
Weitere wichtige Punkte betreffen Gender, Erziehung, Gesundheitsdienste und soziale Sicherheit, das Recht auf Arbeit, Kollektivverträge, Streikrecht, ein Steuersystem, das soziale Ungleichheit mindern soll und die Auflage an die Zentralbank, nicht nur für finanzielle Stabilität zu sorgen, sondern für Arbeitsplatzsicherheit und Umweltschutz.
In einem offenen Brief unterstützen Ökonom:innen und Sozialwissenschaftler:innen von Weltrang den Entwurf.
https://www.nature.com/articles/d41586-022-02069-0



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