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Wer wir sind

Wir sind Wissenschaftler*innen aller Disziplinen, die die Anliegen von Fridays for Future unterstützen. Im März 2019 haben sich über 26.800 Wissenschaftler*innen aus dem deutschsprachigen Raum, davon über 1.800 aus Österreich), zu S4F zusammengeschlossen.

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  • Gemeinsame Pressekonferenz von Scientists for Future, Armutskonferenz und Fridays for Future zum Klimastreik von Martin Auer

    Gemeinsame Pressekonferenz von Scientists for Future, Armutskonferenz und Fridays for Future zum Klimastreik
    von Martin Auer

    Lesedauer 3 Minuten

    Mitten im ausgetrockneten Zicksee gaben am Dienstag Vertreter:innen von Scientists for Future, der Armutskonferenz und von Fridays for Future eine Pressekonferenz zum bevorstehenden Klimastreik. Daniel Huppmann (S4f) widerlegte, die Selbstdarstellung Österreichs als Klimamusterland, Martin Schenk (Armutskonferenz) erklärte, dass die Armen unter der Klimakrise am meisten leiden, während die Reichen sie am stärksten befördern und Klara König (FFF) forderte konkrete und rasche politische Maßnahmen zur tiefgreifenden Transformation.

  • Kraftwerk Kaunertal: Energiewende muss naturverträglich sein

    Kraftwerk Kaunertal: Energiewende muss naturverträglich sein

    Lesedauer 2 Minuten

    Österreich hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 den Strombedarf nur noch aus erneuerbaren Energiequellen zu decken. Dieses wichtige Ziel kann und muss unter Berücksichtigung weiterer Nachhaltigkeitsziele, insbesondere dem Schutz der Biodiversität, erreicht werden. Der Österreichische Biodiversitätsrat nimmt die aktuellen Ausbaupläne des Kraftwerks Kaunertal zum Anlass und fordert, das öffentliche Interesse am Naturschutz bei Projekten miteinzubeziehen.

  • Die klimafreundliche Kuh

    Die klimafreundliche Kuh

    Lesedauer 4 Minuten

    Nicht die Kuh, sondern die industrielle Landwirtschaft ist der Klimaschädling, argumentiert die Tierärztin Anita Idel – eine der Lead-Autor:innen des Weltagrarberichts 2008 –  in dem gemeinsam mit der Agrarwissenschaftlerin Andrea Beste herausgegebenen Buch „Vom Mythos der klimasmarten Landwirtschaft“. Die Kuh hat unter Klimaschützer:innen einen schlechten Ruf, weil sie Methan rülpst. Das ist tatsächlich schlecht fürs Klima, denn Methan (CH4) heizt die Atmosphäre 25 Mal so stark auf wie CO2. Doch hat die Kuh auch ihre klimafreundlichen Seiten.

  • Klimaschutzrecht: Kein Kurswechsel in Sicht!

    Klimaschutzrecht: Kein Kurswechsel in Sicht!

    Lesedauer 2 Minuten

    Österreich soll bis 2040 klimaneutral werden, dennoch steigen die Treibhausgasemissionen. Seit über 600 Tagen fehlt ein Klimaschutzgesetz, das die Wende einleiten könnte. Der Vergleich mit einem Segelschiff zeigt, woran es sonst noch mangelt.

  • 83 Prozent der Österreicher:innen für ein Verbot von Produkten aus Waldzerstörung

    83 Prozent der Österreicher:innen für ein Verbot von Produkten aus Waldzerstörung

    Lesedauer 2 Minuten

    Im Vorfeld der Abstimmung über ein neues EU-Waldschutzgesetz im Europäischen Parlament am 13. September zeigt eine Umfrage aus dem Juli in Österreich und acht weiteren EU-Ländern eine überwältigende Befürwortung für das Gesetz. 83 Prozent der Befragten in Österreich sprechen sich für ein EU-Waldschutzgesetz aus, das es Unternehmen untersagt, Waren aus waldschädigendem Anbau zu verkaufen. Kund:innen zeigen sich außerdem bereit für ein Umdenken bei ihren Einkäufen.

  • Raus aus Öl und Gas! Aber woher dann den Schwefel nehmen?

    Raus aus Öl und Gas! Aber woher dann den Schwefel nehmen?

    Lesedauer 3 Minuten

    Jede Lösung schafft neue Probleme. Um die Klimakrise einzudämmen, müssen wir so schnell wie möglich aufhören, Kohle, Öl und Gas zu verbrennen. Doch Erdöl und Erdgas enthalten normalerweise 1 bis 3 Prozent Schwefel. Und dieser Schwefel wird gebraucht. Und zwar bei der Herstellung von Phosphatdünger und bei der Extraktion von Metallen, die für die neuen grünen Technologien benötigt werden, von Photovoltaik-Anlagen bis zu Batterien für Elektrofahrzeuge.

  • Buchempfehlung: Verena Winiwarter – Der Weg zur klimagerechten Gesellschaft. Sieben Schritte in eine nachhaltige Zukunft

    Buchempfehlung: Verena Winiwarter – Der Weg zur klimagerechten Gesellschaft. Sieben Schritte in eine nachhaltige Zukunft

    Lesedauer 6 Minuten

    In diesem kurzen, leicht zu lesenden Essay präsentiert die Umwelthistorikerin Verena Winiwarter sieben grundsätzliche Überlegungen für den Weg in eine Gesellschaft, die auch das Leben nachkommender Generationen sichern kann. Die Naturwissenschaften haben die Ursachen der Klima- und Biodiversitätskrise längst geklärt und auch die erforderlichen Maßnahmen benannt. Winiwarter setzt sich darum mit der gesellschaftlichen Dimension des notwendigen Wandels auseinander.

  • Ergebnisse aus 33 Ländern zeigen: Nein, die Wünsche der meisten Menschen sind begrenzt!

    Ergebnisse aus 33 Ländern zeigen: Nein, die Wünsche der meisten Menschen sind begrenzt!

    Lesedauer 3 Minuten

    Lehrbücher der Wirtschaftswissenschaften erklären das Grundproblem der Ökonomie gerne so: Die Mittel, die den Menschen zur Verfügung stehen, sind begrenzt, doch die Wünsche der Menschen seien unbegrenzt. Dass es zur menschlichen Natur gehört, immer mehr zu wollen, ist generell eine weit verbreitete Ansicht. Aber trifft es auch zu? Wenn es wahr wäre, würde das eine große Hürde für einen nachhaltigen Umgang mit den Mitteln darstellen, die uns der Planet zur Verfügung stellt.

  • Je 10.000 Euro Heeresbudget werden 1,3 Tonnen CO2e ausgestoßen von Martin Auer

    Je 10.000 Euro Heeresbudget werden 1,3 Tonnen CO2e ausgestoßen
    von Martin Auer

    Lesedauer 2 Minuten

    Wenn Österreich seine Militärausgaben, wie Bundeskanzler Nehammer es im März gefordert hat auf 1% des BIP steigern will, also von 2,7 auf 4,4 Mrd. EUR, bedeutet das eine Erhöhung der militärischen Emissionen um 226.100 Tonnen. Das wäre eine Erhöhung der gesamten österreichischen Emissionen (2021: 78,4 Mio. t CO2e4) um immerhin 0,3 %. Es bedeutet aber auch, dass diese 1,7 Mrd. EUR für andere Zwecke wie das Bildungs-, das Gesundheitssystem oder die Pensionen fehlen. Österreich hätte als neutrales Land die Möglichkeit, ein Beispiel gegen den weltweiten Aufrüstungstrend zu geben, der sich negativ auf Bemühungen um ein Sinken der weltweiten Emissionen auswirkt.


Kurz gemeldet

  • Klimawahlen in Tirol: 12 Fragen an die Parteien

    Lesedauer < 1 Minute

    Fridays for Future haben zusammen mit Scientists for Future Tirol und Parents for Future Tirol zwölf Fragen an die sieben wahlwerbenden Parteien gestellt. Die Fragen drehten sich um die Dringlichkeit des Klimaschutzes, um ein eventuelle Klimaschutzgesetz auf Landesebene, Klimacheck für alle neuen Gesetze und Förderungen, die Stelle eines „Beauftragten für die künftigen Generationen“, einen Klimafahrplan bis 2040, Reduktion des Bodenverbrauchs, Schutz der Biodiversität, Mobilitätswende, Agrarwende, Nachhaltigkeit in der Bildung und Klimaschutz als Grundrecht. ÖVP, SPÖ, FPÖ, GRÜNE, Liste FRITZ und NEOS haben Antworten geschickt, stumm geblieben ist nur die Liste MFG.
    Die Fragen im Detail und die Antworten der Parteien sind hier nachzulesen: https://klimawahlen.at/Tirol2022.html

  • Klimawahlkabine zur Tiroler Landtagswahl

    Lesedauer < 1 Minute

    Eine Woche vor der Tiroler Landtagswahl am 25. September geht die „Klima und Energie“-Wahlkabine online und bietet den Wählerinnen und Wählern in Tirol Orientierung im aktuellen Landtagswahlkampf. Auf www.klimawahl.at können die Standpunkte der Tiroler Parteien rund um Klimaschutz und eine moderne Energieversorgung mit den eigenen Meinungen abgeglichen werden.
    Sei es die saubere Stromgewinnung oder die Alternativen zu Öl und Gas beim Heizen – mit wenigen Klicks beantworten User und Userinnen in rund 30 Fragen, was sie sich von der Tiroler Landespolitik beim Klimaschutz und der Energieversorgung zukünftig erwarten. BürgerInnen können so auf spielerische Weise herausfinden, wie ihre persönliche Meinung mit den Standpunkten der Parteien übereinstimmt und erhalten eine detaillierte Übersicht, wie die Parteien geantwortet haben.
    https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220919_OTS0069/endspurt-im-tiroler-wahlkampf-wie-stehen-die-parteien-zu-klimaschutz-und-einer-modernen-energieversorgung

  • Greenpeace kündigt Klage gegen EU-Taxonomie an

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    Mit der EU-Taxonomie sollen Investitionen in Gas und Atom ab 2023 als nachhaltig eingestuft werden. Aus Sicht der Umweltschutzorganisation Greenpeace ist dieses Vorgehen eindeutig rechtswidrig, denn die Taxonomie untergräbt damit das Ziel der EU bis 2050 klimaneutral zu werden. Jetzt hat Greenpeace Zentral- und Osteuropa – und damit auch Greenpeace Österreich – gemeinsam mit den Länderbüros in Deutschland, Spanien, Italien, Belgien, Frankreich, Luxemburg, der EU, sowie mit weiteren Umweltorganisationen einen formellen Widerspruch bei der Europäischen Kommission eingelegt. Die EU-Kommission hat bis spätestens Februar 2023 Zeit zu antworten. Sollte sie nicht einlenken, wird Greenpeace eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof einbringen.
    https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220919_OTS0004/greenpeace-kuendigt-klage-gegen-eu-taxonomie-an


Good News

  • Südafrika: Gericht verbietet Shells Ölexploration mit Schallkanonen vor der „Wilden Küste“

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    Umweltschützer:innen und örtliche Fiscber:innen haben vor Gericht durchgesetzt, dass eine Genehmigung für Öl- und Gasexploration vor der „Wilden Küste“ Südafrikas aufgehoben wurde. Die Genehmigung durch das Department of Mineral Resources and Energy hätte dem Ölriesen Shell erlaubt, mit einem Schiff, das eine sechs Kilometer lange Kette von seismischen Schallkanonen hinter sich ziehen sollte, den Meeresboden auf Öl- und Gasvorkommen abzuklopfen. Wissenschaftler warnen, dass dieser extreme Lärm über tausende Kilometer lärmempfindliche Tiere wie Wale, Delphine und Meeresschildkröten gefährdet. Das Gericht hat befunden, dass Shell keine echten Konsultationen mit der Bevölkerung gehalten hat. Das Vorhaben wurde durch Inserate bekannt gemacht, die nur Lesekundigen zugänglich waren und auch nicht in den Sprachen der örtlichen Bevölkerung abgefasst waren, und die Verhandlungen wurden nur mit örtlichen Oberhäuptern geführt statt mit der breiten Bevölkerung.
    https://insideclimatenews.org/news/02092022/oil-exploration-south-africa-wild-coast/

  • Erfolg der Indigenen in Ecuador: Nach Streik vorerst keine neuen Öl- und Minenkonzessionen

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    Die ecuadorianische Indigenenbewegung und die Regierung von Guillermo Lasso haben sich auf ein einjähriges Moratorium für neue Öl- und Minenkonzessionen geeinigt. Damit werdnen Pläne der Regierung, die Ölförderung zu verdoppeln in Frage gestellt. Die Einigung wurde nach zweimontagen Verhandlungen erzielt, denen 18 Tage dauernden Streik der Indigenen gegen steigende Lebenshaltungskosten, Umweltzerstörung und Rechtsverletzungen durch Öl- und Minenaktivitäten im Amazonasgebiet und den Anden vorangegangen war. Das Moratorium wird mindestens 12 Monate in Kraft bleiben oder bis ein neues Gesetz freie, informierte Konsultationen über geplante Erschließungen garantiert.
    https://amazonwatch.org/news/2022/0913-ecuador-declares-temporary-moratorium-on-new-oil-and-mining-concessions

  • Saubere Umwelt ist nun ein Menschenrecht

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    In New York ist eine historische Entscheidung gefallen, ein Meilenstein im Umwelt- und Klimaschutz. Die Vereinten Nationen haben den Zugang zu einer gesunden, sauberen und nachhaltigen Umwelt zu einem grundlegenden Menschenrecht erklärt.
    Die Resolution wurde von einer Gruppe von Ländern unter der Führung von Costa Rica eingebracht. Nahezu alle Mitglieder der Vereinten Nationen haben zugestimmt. 161 Staaten waren für die Resolution, 8 Enthaltungen (u.a. Russland, China und Iran) und keine Gegenstimme. Einen rechtsverbindlichen Charakter hat die Resolution nicht. Umweltaktivisten hoffen, dass es nun leichter sein könnte, Regierungen und Unternehmen für Umweltschäden zur Rechenschaft zu ziehen.
    https://news.un.org/en/story/2022/07/1123482



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