Wer wir sind und was Sie tun können

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Wer wir sind

Wir sind Wissenschaftler*innen aller Disziplinen, die die Anliegen von Fridays for Future unterstützen. Im März 2019 haben sich über 26.800 Wissenschaftler*innen aus dem deutschsprachigen Raum, davon über 1.500 aus Österreich), zu S4F zusammengeschlossen.

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Wir arbeiten ehrenamtlich, doch es gibt auch Unkosten. Unser Spendenkonto:

Förderverein der Scientists4Future
IBAN: AT23 3412 9000 0024 1224
BIC: RZOOAT2L129
Bank: Umweltcenter Gunskirchen

 



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Als Scientist for Future machst du den Unterschied in der Klimadebatte
von Markus Palzer-Khomenko

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Scientists for Future reagieren auf die historisch beispiellose Klima-, Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitskrise, welche die Menschheit vor globale Herausforderungen stellt.“

Dieser Satz steht gleich zu Beginn der Charta der Scientists for Future, die 2019 von mehr als 27.000 Wissenschaftler:innen überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum unterzeichnet wurde. Und ja, die Krise der wir uns gegenübersehen ist tatsächlich beispiellos in unserer Geschichte. Und es sind keine apokalyptischen Schwarzseher, die das sagen, sondern die besten Köpfe unserer Zeit.

Die Diagnose ist klar, aber wie sieht die Therapie aus? Die gibt es zwar, nur ist der Patient leider ein sturer Geselle und weigert sich, das eigene, liebgewonnene Leben umzukrempeln. Stattdessen zieht er lieber alle Register, um sich irgendwie vorbeizumogeln. Besonders verlockend ist es dabei natürlich, dem behandelnden Arzt kurzerhand die Expertise abzusprechen. Der Arzt ist in dem Fall die Wissenschaft, die Klimawissenschaft um genau zu sein, die durch das IPCC, eine Einrichtung der Vereinten Nationen, zusammengefasst wird. Und der Patient, das ist die Gesellschaft.

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von Markus Palzer-Khomenko
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Talk for Future: Kernenergie und Energiewende
Donnerstag, 27. 1., 18 Uhr über Zoom

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Durch die Diskussion um die Taxonomieverordnung der EU ist Kernkraft wieder im Gespräch. Brauchen wir sie, um die Energiewende zu schaffen? Kann sie als „Brückentechnologie“ dienen? Ist sie so sauber, wie die Befürworter:innen sagen? Soll sie als „nachhaltig“ eingestuft werden?

Zoom: https://tuwien.zoom.us/j/94078202375?pwd=NDR6bFV1cVVjZ0JxYnFCQVI4QXhRdz09

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Persönliches CO2-Guthaben? Forscher*innen fachen die Diskussion neu an
von Martin Auer

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Das Thermometer des Climate Action Tracker steht auch nach dem Glasgower Klimagipfel auf 2,7°C. Es gibt keinen Zweifel daran, dass eine solche Erwärmung gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter für die Menschheit katastrophal wäre. Derzeit stehen wir schon bei 1,1°C. Es ist also notwendig, über alle nur möglichen Maßnahmen nachzudenken, die eine weitere Erwärmung hinauszögern können. Eine solche Maßnahme wäre das persönliche CO2-Guthaben, auf Englisch personal carbon allowance, abgekürzt PAC. Dieses Instrument wurde schon in den 1990er Jahren diskutiert, hat aber nur wenig Zuspruch erhalten. Vier Wissenschaftler*innen von der Königlichen Technischen Hochschule Stockholm, der Universität Oxford, der School of Sustainability Herzliya und dem University College London schlagen nun vor, diese Lenkungsmaßnahme erneut unter die wissenschaftliche Lupe zu nehmen. Der Beitrag erschien im August 2021 im Fachblatt nature sustainability1.

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Kernkraft, Atomwaffen und nuklearer Winter
von Martin Auer

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Vierter Teil unserer Serie zum Thema Klima und Friedenspolitik

Die Kernkraft schafft eine Infrastruktur von Material und Fachwissen, das für die Waffenherstellung genutzt werden kann. Schon ein begrenzter Atomkrieg, bei dem nur 0,3 Promille des gegenwärtigen Atomwaffenarsenals zum Einsatz käme, würde nicht nur Millionen Menschen direkt töten, sondern das Klima auf der ganzen Welt beeinflussen. Ein globaler Temperatursturz, verkürzte Vegetationsperioden und verringerte Nahrungsmittelproduktion wären die Folgen. Ein globaler Atomkriegt würde einen jahrelangen „nuklearen Winter“ hervorrufen.

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von Martin Auer
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Kremsmünster macht Mut – eine Gemeinde und die UNO-Nachhaltigkeitsziele
von Ines Clarissa Schuster und Johannes Tintner-Olifiers

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In der Gemeinde Kremsmünster wurde erstmals ein Entwicklungskonzept gemeinsam mit Bürger*innen erstellt, das sich an den Nachhaltigkeitszielen der UNO orientiert.

Kremsmünster – Eine moderne, zukunftsorientierte Gemeinde

Kremsmünster. Ein Markt mit etwa 6700 Einwohner*innen, im Erscheinungsbild dominiert vom Stift mit seinem markanten mathematischen Turm – ein Ort Gottes und der Wissenschaft. Berühmt durch den Tassilokelch, das Gunthergrab und seine Bibliothek. Ins Benediktinerstift ist ein Stiftsgymnasium integriert. Doch Kremsmünster hat noch eine andere Seite, die hier beleuchtet werden soll.

Foto: Bwag via Wikimedia Commons CC-BY-SA-4.0

Als Johannes Tintner-Olifiers Martina Boro kennenlernt, die in der Gemeinde als Sachbearbeiterin für den Bereich „Projekte“ zuständig ist, merkt er schnell, dass die Arbeit in der Gemeinde auch nach 15 Jahren für sie nicht nur ein Beruf ist. Es sprudelt nur so aus ihr heraus: „Kremsmünster war eine der ersten Gemeinden in Österreich, die in Zusammenarbeit mit der oberösterreichischen Zukunftsakademie auch die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in das neue Zukunftsprofil eingearbeitet hat. In zahlreichen Workshops wurden möglichst alle Bevölkerungsgruppen eingebunden. Von Volksschulklassen zu Seniorengruppen war alles vertreten. Die ca. 300 Teilnehmerinnen brachten an die 160 Vorschläge ein. Viele nachhaltige Projekte sind daraus bereits entstanden und werden nun umgesetzt.“

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von Ines Clarissa Schuster und Johannes Tintner-Olifiers
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Meeresspiegelanstieg: Welche Zukunft wählen wir?
von Martin Auer

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Auch wenn es gelingt, ab 2050 kein CO2 mehr in die Atmosphäre zu entlassen, wird der Meeresspiegel über die nächsten Jahrhunderte ansteigen und dicht besiedelte Küstengebiete bedrohen. Denn das bis dahin in der Atmosphäre befindliche CO2 wird noch lange bleiben und die Temperaturen weiter steigen lassen und damit auch den Meeresspiegel. Doch weit schlimmere Folgen könnten noch vermieden werden, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie der Princeton University zeigt.

Wie wird Gdańsk (Danzig) aussehen, wenn die Erderhitzung 3°C beträgt? Verschiebe die Bildbegrenzung nach links oder nach rechts.
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von Martin Auer
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Klimakrise, Krieg und Flucht: Am Beispiel Syriens
von Martin Auer

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Dritter Teil unserer Serie zum Thema Klima und Friedenspolitik

Es gibt eine weit verbreitete Vorstellung, die ungefähr so lautet: Wenn die Klimakatastrophe ganze Landstriche unbewohnbar macht, dann packen die Menschen dort ihre Sachen und machen sich auf den Weg, möglichst in wohlhabende Gegenden wie Europa, Kanada, die USA oder Australien. Klimaschützer*innen bringen das als ein Argument vor, warum der Klimawandel möglichst eingedämmt werden muss. Für Nationalist*innen ist es ein Argument, die Grenzen dicht zu machen und militärisch aufzurüsten.

Es ist aber nicht so einfach. Ob eine klimabedingte Veränderung dazu führt, dass Menschen ihre Heimat verlassen, hängt vor allem davon ab, ob sie die Möglichkeit haben, sich an die Veränderung anzupassen: Können sie Dämme gegen Überflutungen bauen? Könne sie Nahrungspflanzen anbauen, die mehr Trockenheit vertragen? Können sie, wenn die Landwirtschaft nichts mehr einbringt, eine andere Arbeit machen, von der sie leben können? Und das hängt wieder von sozialen und politischen Verhältnissen ab: Haben die Menschen genug Mittel, um sich selbst zu helfen? Haben sie Ersparnisse? Haben sie eine Versicherung? Gibt es eine funktionierende solidarische Gemeinschaft? Gibt es eine funktionierende Regierung, hat diese Regierung die Mittel, um Hilfsmaßnahmen und Anpassungsmaßnahmen zu finanzieren, ist es eine demokratische Regierung, von der man solche Maßnahmen einfordern kann oder ist es eine korrupte Regierung? Und schließlich: Ist die Weltgemeinschaft bereit, Anpassungsmaßnahmen zu finanzieren? Aber es stellt sich auch die Frage: Wenn Menschen den Wunsch haben, zu migrieren – haben sie auch die Möglichkeit dazu?

Am Beispiel Syriens, das in den Jahren unmittelbar vor Beginn der Rebellion und des Bürgerkriegs eine jahrelange Dürre erlebte, soll die Komplexität der Zusammenhänge beleuchtet werden. Auf die Dürre in dem autoritär geführten Land mit einer relativ großen agrarischen Bevölkerung folgte in einer Art Kettenreaktion interne Migration, verschärfte soziale Konflikte, Rebellion, Bürgerkrieg, intensivierter Sektarianismus, Terrorismus, Staatsterrorismus, ausländische Intervention, noch mehr interne und externe Migration und Flucht, eine andauernde humanitäre Krise und die Quasi-Unabhängigkeit des Gebiets Rojava mit einem gesellschaftlichen Experiment beruhend auf Ökologie, Feminismus und Demokratie von unten.

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von Martin Auer
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„Nachhaltige“ Atomkraft? Nein, danke!
von Klaus Jäger

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Die EU-Klimataxonomie soll – so der Plan – Greenwashing im Finanzbereich verhindern. Wer also z.B. sein Geld in einen Öko-Fonds investiert, soll sicher sein können, dass das Geld zur Finanzierung nachhaltiger Wirtschaftstätigkeiten verwendet wird und nicht Firmen zugute kommt, die sich selbst als grüner darstellen, als sie wirklich sind. So soll Geld von großen und kleinen Anleger*innen in nachhaltige Bereiche gelenkt werden. Was als nachhaltig und ökologisch gilt, soll detailliert in dieser Taxonomieverordnung beschrieben werden. Nach dem letzten EU-Gipfel hat Kommissionspräsidentin von der Leyen erklärt, dass neben Erneuerbaren auch „eine verlässliche Energiequelle – Atomkraft – und während der Übergangszeit auch Gas“ benötigt würde, und deshalb als nachhaltig in die Taxonomie aufgenommen werden würden1. Österreich lehnt beides ab. Umweltministerin Gewessler hat während des Glasgower Klimagipfels zusammen mit den deutschen, dänischen, luxemburgischen und portugiesischen Umweltminister*innen eine gemeinsame Erklärung für eine atomkraftfreie EU-Taxonomie veröffentlicht2. In der EU führt Frankreich eine Gruppe von Ländern an, die darauf drängen, Atomkraft aufzunehmen. Frankreich bezieht 70 Prozent seiner Energie aus Atomkraftwerken. Die Entscheidung soll noch vor Jahresende fallen. Ministerin Gewessler hat angekündigt, dass sie gegen eine Entscheidung zugunsten von Atomkraft und Gas notfalls auch gerichtlich vorgehen will3. Das Umweltministerium hat schon im Vorjahr eine Studie zu dem Thema in Auftrag gegeben. Sigrid Stagl, Professorin für Umweltökonomie und Umweltpolitik an der WU Wien, hat diese Studie durchgeführt. Die Studie4 hat ergeben, dass die Kernenergie nicht nachhaltig ist und kein Beitrag zum Klimaschutz liefert. Stagl und Gewessler haben sie gemeinsam in einer Pressekonferenz5 im Februar vorgestellt. Sigrid Stagl ist seit kurzem auch Mitglied des Fachkollegiums von Scientists for Future Österreich. Was die Studie im Detail besagt, ist in diesem Beitrag zu lesen.

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Was kann Atomkraft zum Kampf gegen die Erderhitzung beitragen?
von Klaus Jäger

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Mit Hilfe des En-ROADS Klimasimulators können Sie sich selbst die Frage beantworten, ob ein weiterer Ausbau der Atomkraft einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz liefern kann. Das Ergebnis ist bescheiden. Es müssten weltweit in den nächsten 80 Jahren mindestens 2100 Atomkraftwerke neu gebaut werden, um eine Reduktion der Klimaerwärmung um ein Zehntel Grad zu erreichen.

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Scientists for Future Österreich protestieren gegen die Einschüchterung der Wissenschaft

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Scientists for Future in Österreich protestieren entschieden gegen die Einschüchterungsversuche durch Jarolim Partner Rechtsanwälte GmbH im Auftrag der Stadt Wien.

Im Auftrag der Stadt Wien sind zahlreiche Schreiben mit Androhung von Schadenersatzforderungen in möglicherweise die Existenz bedrohendem Ausmaß an Personen ergangen, die sich gegen die sogenannte Stadtstraße engagieren. Darunter finden sich neben strafunmündigen Jugendlichen auch Wissenschaftler:innen, die lediglich öffentlich wissenschaftliche Argumente gegen dieses Bauvorhaben vorgebracht haben.

Einschüchterungsversuche gegen Wissenschaftler:innen sind grundsätzlich und in aller Schärfe zurückzuweisen. Die Freiheit der Wissenschaft ist eine wesentliche Säule unserer Demokratie. Wir sind bestürzt, dass diese Freiheit nun ausgerechnet von jener Partei angegriffen wird, die die österreichische Demokratie maßgeblich geprägt und ausgestaltet hat.

Scientists for Future in Österreich rufen die handelnden Personen dazu auf, weiteren Schaden vom Ansehen der Stadt Wien und der Demokratie in unserem Land abzuwenden und die Drohungen gegen Wissenschaftler:innen öffentlich zurückzuziehen.

Zitate:

Dr. Gregor Hagedorn, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung, Initiator der S4F
 “Wo ist die Grenze? Werden Wissenschaftler:innen, die klare Worte über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Klima- und Biodiversitätskrise sagen, demnächst als Unterstützer der Klimabewegung für die erwartbaren Verluste der Fossil-Industrie haftbar gemacht?”

Univ.-Prof. Ing. Dr.phil. Dr.h.c. Verena Winiwarter,  BOKU, S4F-Fachkollegium
 
„Unterrichtsminister Franz von Sommaruga verkündete am 30. März 1848 die Gewährung der akademischen Freiheiten. Die Lehr- und Lernfreiheit, die „libertas philosophandi“ war neben Pressefreiheit, Redefreiheit und Glaubensfreiheit zentraler Teil der Revolution von 1848. Von diesen Errungenschaften, die die Grundlage der modernen rechtsstaatlichen Verfassung Österreichs sind, darf niemand abgehen. Freiheit ist immer mit Verantwortung gekoppelt, das gilt aber nicht nur für die Wissenschaft, sondern für alle Akteure. In der dramatischen Situation der Besetzung der Hainburger Au hat der sozialistische  Bundeskanzler Fred Sinowatz zum Weihnachtsfrieden aufgerufen und Österreich damit auf einen friedlichen, zukunftsfähigen Pfad gebracht. Weihnachten steht vor der Tür: Was für eine Gelegenheit, aus der Geschichte zu lernen!”

Assoz. Prof. Mag. Dr. Reinhard Steurer, BOKU, S4F-Fachkollegium
 Statt einer neu konzipierten Stadtstraße baut die Stadt Wien gerade eine politische Sackgasse, in der alle Beteiligten verlieren. Wenn sich sogar Amnesty International mit der Klimabewegung solidarisiert und von massiven Menschenrechtsverletzungen spricht, dann wäre es höchste Zeit, sich für Fehler zu entschuldigen und den Kurs von Konfrontation auf Dialog zu korrigieren.”

Assoc.-Prof. Dr. Kirsten v. Elverfeldt, Universität Klagenfurt, S4F-Fachkollegium und S4F-Kärnten
 
Im Sinne der Wissenschaftsfreiheit ist der Staat nicht berechtigt, Forschung und Lehre an ideologischen Zielen auszurichten”, so stand es im Regierungsprogramm 2017-2022. Der Staat nicht, einzelne Parteien nicht und auch nicht Politiker:innen: Die. Wissenschaft. Ist. Frei!
 
154 Jahre grundgesetzlich gesicherte Wissenschaftsfreiheit, und dann so etwas.

Dr. Fritz Hinterberger, Senior Scientist an der Universität  für Angewandte Kunst Wien und Vizepräsident des Austrian Chapter des Club of Rome, S4F Fachkollegium
 
Neben Kunst und Presse gehört die Wissenschaft zu den  zivilgesellschaftlichen Bereichen eines demokratischen Gemeinwesens, die jederzeit frei von politischer Intervention agieren können und müssen. Einschüchterungsversuche gefährden nicht nur die Freiheit  der Wissenschaft sondern auch die Demokratie selbst“

Univ.-Prof. Dr. Monika Kil
 „Im Gegenteil, die Stadt Wien könnte sich freuen, dass die Zukunftsfähigkeit der Stadt, die geschichtlich schon immer ein Schmelztiegel von wissenschaftsbasierter Aufklärung war (Stichwort Urania), ihre Innovationskraft bewahren und auch global als zukunftsfähig für die uns nachfolgenden Generationen wahrgenommen werden kann“.
 

Univ.-Prof. Dr. Reinhold W. Lang, Johannes Kepler Universität Linz, Instititutsvorstand Polymeric Materials and Testing
„Die Vorgangsweise mit Klage der Stadt Wien gegen Umwelt- und Nachhaltigkeitsaktivist*innen die Lobau-Stadtautobahn betreffend ist demokratiepolitisch aufs Schärfste zu verurteilen und nicht tolerierbar!“



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