Dürre und Verbauungen gefährden Grundwasserspiegel, Seen, Flüsse und Agrarflächen

FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
Lesedauer < 1 Minute

„Der Klimawandel mit starken Niederschlagsdefiziten, die Versiegelung der Böden und die Regulierung der Flüsse mit daraus folgenden Erosionen des Flussbettes wirken sich nachhaltig negativ auf den Grundwasserspiegel aus“, erklärte Univ.Prof. DDr Helmut Habersack von der Universität für Bodenkultur bei einem Pressegespräch der Österreichischen Hagelversicherung. Dürreschäden bei Herbstkulturen wie Mais, Sojabohnen, Kürbis, Kartoffeln und Sonnenblumen werden heuer rund 100 Mio Euro betragen. Während in den 80iger Jahren alle zehn Jahre eine Dürre aufgetreten ist, treten große Dürreereignisse in Österreich nun durchschnittlich jedes zweite Jahr auf. See- und Flusswasserstände in Österreich sind auf einem langjährigen Tiefpunkt. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ist ein Rückbau von Flüssen und Feuchtgebieten sowie die Reduktion des Bodenverbrauchs notwendig. Allein in den letzten 25 Jahren wurden in Österreich 150.000 ha Agrarflächen verbaut, das entspricht der gesamten Agrarfläche des Burgenlands.
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220812_OTS0051/duerre-und-verbauungen-gefaehrden-grundwasserspiegel-seen-fluesse-und-agrarflaechen-anhaenge



FacebooktwitterrssyoutubeinstagramFacebooktwitterrssyoutubeinstagram

Projekt FirEUrisk: Extreme Waldbrände in den Mittelmeerländern sollen Lehren für Europa liefern

FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
Lesedauer < 1 Minute

Gemeinsam mit 38 Partnerinstitutionen aus 19 Ländern entwickelt das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung im Rahmen des Projekts FirEUrisk eine wissenschaftlich fundierte Strategie zum Management, zur Überwachung und zur Analyse von großen Waldbränden in Europa, um Erfahrungen aus den südeuropäischen Ländern zu nutzen. Das von der Europäischen Union geförderte Projekt bringt Forschende, Praktiker, politische Entscheidungsträgerinnen und Bürger zusammen, um die Verwundbarkeit und Widerstandsfähigkeit von Gemeinden und Ländern gegenüber Waldbränden in Nord-und Mitteleuropa sowie dem Mittelmeerraum zu untersuchen. Das übergeordnete Ziel ist die Anpassung von Brandmanagementstrategien an erwartete klimatische und sozioökonomische Veränderungen. „Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass Brände in Regionen auftreten, in denen sie bisher nicht vorkamen, und dass sie immer schwerer werden“, erklärt FirEUrisk-Koordinator Domingos Xavier Viegas von der Universität Coimbra, Portugal.
https://fireurisk.eu/



FacebooktwitterrssyoutubeinstagramFacebooktwitterrssyoutubeinstagram

Dürre: Alarmstufe für 15 Prozent des EU-Gebiets

FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
Lesedauer < 1 Minute

Die Europäische Dürrebeobbachtungsstelle meldet für das letzte Julidrittel für 45 Prozent des EU-Gebiets Warnstufe, das heißt ein Defizit an Bodenfeuchtigkeit, und für 15 Prozent des EU-Gebiets Alarmstufe, das bedeutet Vegetationsstress auf Grund von Mangel an Bodenfeuchtigkeit und dadurch verursachtes Vegetationsdefizit. Ursache sind geringe Niedrschläge und frühe Hitzewellen im Mai und Juni. Da Flüsse zu wenig Wasser führen, sindsowohl Wasserkraftwerke als auch die Kühlsysteme andere Kraftwerke beeinträchtigt. Ebenso beeinträchtigt sind die bisherigen und die zu erwaartenden Ernteerträge.
Die Europäische Dürrebeobachtungsstelle (European Drought Observatory – EDO) ist ein Dienst der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission.
https://edo.jrc.ec.europa.eu/edov2/php/index.php?id=1000



FacebooktwitterrssyoutubeinstagramFacebooktwitterrssyoutubeinstagram

Carbon Brief: Jüngste Extremst-Wetterereignisse ohne menschengemachten Klimawandel praktisch unmöglich.

FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
Lesedauer < 1 Minute


Eine Analyse von Carbon Brief untersuchte über 400 in wissenschaftlichen Journalen veröffentlichte Studien, die die Ursachen extremer Wetterereignissen behandeln. Bei solchen Zuordnungsstudien werden Klimamodelle miteinander verglichen, und zwar eines, das der heutigen realen Welt entspricht, und eines, das das Klima darstellt, wie es sich ohne die menschlichen Eingriffe der letzten 200 Jahre entwickelt hätte. Daraus lässt sich ableiten, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Ereignis ohne menschenverursachten Klimawandel eintreten würde, und wie weit die tatsächlichen Ereignisse von der natürlichen Schwankungsbreite entfernt sind. Die Ergebnisse: Durch den menschengemachten Klimawandel wurden 71 Prozent von 504 Extremwetterereignissen wahrscheinlicher und/oder schwerwiegender, 93 Prozent von 152 Fällen extremer Hitze und 56 Prozent von 126 Starkregen- oder Überflutungsereignissen. 12 Extremstereignisse wie die jüngsten Hitzewellen in USA, Europa und Japan, der Temperaturanstieg in Sibirien und ozeanische Hitzewellen vor der Küste Australiens wären ohne menschlichen Einfluss praktisch unmöglich gewesen. Und das alles bei einer globalen Erwärmung von erst knapp über 1 Prozent.
https://www.carbonbrief.org/mapped-how-climate-change-affects-extreme-weather-around-the-world
https://www.theguardian.com/environment/2022/aug/04/climate-breakdown-supercharging-extreme-weather



FacebooktwitterrssyoutubeinstagramFacebooktwitterrssyoutubeinstagram

Nahrungsmitteltransporte sind CO2-intensiver als bisher angenommen

FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
Lesedauer < 1 Minute

Ein Fünftel des CO2-Ausstoßes des Ernährungssystems wird durch Transport verursacht, ergab eine kürzlich in Nature veröffentlichte Studie. 2017 verursachten nationale und internationale Nahrungsmitteltransporte 3 Gigatonnen CO2e, 7,5 Mal so viel wie bisher angenommen. Reiche Länder waren für beinahe die Hälfte davon verantwortlich, obwohl sie nur 12 Prozent der Weltbevölkerung stellen, da sie Nahrung aus aller Welt importieren. Kühltransporte sind besonders CO2-intensiv: Die Beförderung von Obst und Gemüse verursachte doppelt so viele Emissionen wie der eigentliche Anbau.
https://www.nature.com/articles/d41586-022-01766-0



FacebooktwitterrssyoutubeinstagramFacebooktwitterrssyoutubeinstagram

Ford kürzt Belegschaft um ein Viertel, um Mittel für Elektroauto-Produktion freizusetzen

FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
Lesedauer < 1 Minute

Die Ford Motor Company plant, die Jobs von 8.000 Mitarbeiter:innen einzusparen, um Mittel für Investitionen in die Produktion von Elektrofahrzeugen freizusetzen. Die Jobkürzungen sollen den Bereich der Verbrennerproduktion betreffen. Damit wird mehr als ein Viertel der 31.000 Mitarbeiter:innen in den USA in der nächsten Zeit die Arbeit verlieren. Ford hat eine Reihe von Verträgen abgeschlossen, um sich Batterien bzw. die dafür nötigen Rohmaterialien zu sichern, unter anderem mit dem chinesischen Batterieerzeuger CATL und dem australischen Minenkonzern Rio Tinto.
https://www.reuters.com/business/autos-transportation/ford-cut-8000-jobs-bloomberg-news-2022-07-20/



FacebooktwitterrssyoutubeinstagramFacebooktwitterrssyoutubeinstagram

Hitze und Dürre vermindern Ernteerträge in der EU

FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
Lesedauer < 1 Minute

Die Erträge von Mais, Sonnenblumen und Soja werden laut JRC MARS Bulletin heuer um 8 bis 9 Prozent geringer sein als im Fünfjahresdurchschnitt. Ursache sind die Hitze und Trockenheit in der Zeit von Anfang Juni bis Mitte Juli in Teilen Europas. In Österreich waren auf Grund günstig verteilter Niederschläge die Bedingungen für Sommerfeldfrüchte gut. Das Bulletin wird von der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission herausgegeben.
https://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/handle/JRC127963



FacebooktwitterrssyoutubeinstagramFacebooktwitterrssyoutubeinstagram

World Resource Institute: Reduktion von Biosprit könnte helfen, die Hungerkrise zu bewältigen

FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
Lesedauer < 1 Minute

Würden die USA und Europa ihren Getreideverbrauch für die Produktion von Ethanol als Kraftstoffzusatz um die Hälfte reduzieren, würde das den Ausfall der Getreidelieferungen infolge des Ukrainekriegs vollständig kompensieren. Zu diesem Schluss kommen Berechnungen des World Resource Institute, die im April veröffentlicht wurden. Die Elektrifizierung des Verkehrs würde helfen, nicht nur fossile, sondern auch Bio-Treibstoffe zu sparen.
https://www.wri.org/insights/ukraine-food-security-climate-change



FacebooktwitterrssyoutubeinstagramFacebooktwitterrssyoutubeinstagram

15. Call des Austrian Climate Research Programme dotiert mit 5 Millionen Euro

FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
Lesedauer < 1 Minute

Am 21. Juli wurde der 15. Call des Austrian Climate Research Programme (ACRP), dotiert mit 5 Millionen Euro, gestartet. Gefördert werden Forschungsprojekte, die sich mit Aspekten des Klimawandels, dessen Auswirkungen in Österreich und möglichen Anpassungsmaßnahmen auseinandersetzen. Dabei sind heuer folgende Themenfelder ausgeschrieben:

  • Understanding the climate system and consequences of climate change
  • Specific support for Austria’s policymakers
  • Transformative change

Der Call ist bis zum 26.01.2023, 12:00 Uhr geöffnet und wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft im Auftrag des Klima- und Energiefonds abgewickelt.
https://www.klimafonds.gv.at/call/acrp-2022/




FacebooktwitterrssyoutubeinstagramFacebooktwitterrssyoutubeinstagram

Öl- und Gasindustrie: Seit 50 Jahren täglich 2,8 Mrd. USD Reingewinn

FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
Lesedauer < 1 Minute

Die Öl- und Gasindustrie hat in den letzten 50 Jahren täglich 2,8 Milliarden Dollar Reingewinn gemacht. Das geht aus einer Analyse von Weltbank-Daten durch Prof. Aviel Verbruggen, Universität Antwerpen hervor. Laut Verbruggen, Mitautor des IPCC-Berichts über erneuerbare Energiequellen von 2011, haben die Ölkonzerne und Ölstaaten damit ein Prozent des globalen Vermögens an sich gebracht. Mark Campanale von der unabhängigen Denkfabrik Carbon Tracker, die die Studie bestätigte, wie darauf hin, dass die Öl-, Gas- und Kohlereserven, die im Boden bleiben müssen, um das 1,5°C-Ziel noch zu erreichen, für die internationalen Ölkonzerne einen entgangenen Gewinn von 100 Billionen USD und einen entsprechenden Machtverlust bedeuten würden.
https://www.theguardian.com/environment/2022/jul/21/revealed-oil-sectors-staggering-profits-last-50-years



FacebooktwitterrssyoutubeinstagramFacebooktwitterrssyoutubeinstagram